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München - Nach dem Super-League-Ärger will Spotify-Gründer Daniel Ek den FC Arsenal kaufen. Der Schwede hat offenbar die Unterstützung von gleich drei Klublegenden.

Die Pläne rund um die gescheiterte Super League haben bei den Fans in der Premier League für viel Entrüstung gesorgt. Es gab Proteste gegen die Klubbesitzer, so auch beim FC Arsenal.

Vor dem Heimspiel gegen Everton am Freitagabend (0:1-Niederlage) hatten sich Tausende Gunners-Fans vor dem Emirates Stadium versammelt und gegen Mehrheitseigentümer Stan Kroenke protestiert. Die Forderung: Er solle den Klub verkaufen. (Service: Tabelle der Premier League)

Unterstützung erhielten die Fans von einem prominenten Mitstreiter. Spotify-Gründer Daniel Ek bekundete via Twitter sogleich sein Kaufinteresse.

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"Seitdem ich ein Kind bin, bin ich Arsenal-Fan und drücke dem Klub die Daumen, solange ich mich erinnern kann. Wenn KSE (Kurzform für Kroenke Sports & Entertainment, Anm. d. Red.) Arsenal verkaufen möchte, werfe ich gerne meinen Hut in den Ring."

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Ek hat Bergkamp, Vieira und Henry als Unterstützer

Dass es Ek durchaus ernst meint, verdeutlicht ein Bericht der Sun. Demnach hat sich Ek drei prominente Unterstützer ins Boot geholt und plant, Kroenke ein Übernahmeangebot zu machen. Bei den Unterstützern handele es sich um die Gunners-Legenden Thierry Henry, Dennis Bergkamp und Patrick Vieira.

Das dürfte Ek auf jeden Fall die Gunst der Fans bringen. Denn diese drei Spieler gehören zu den "Invincibles" und wurden mit den Gunners in der Saison 2003/04 ohne eine Niederlage englischer Meister.

Laut dem Fernsehsender ITV wird ein Angebot von 1,8 Milliarden Pfund (2,07 Milliarden Euro) vorbereitet. Ob Kroenke aber bereit ist, Arsenal zu verkaufen, ist fraglich.

Kroenke-Sohn Josh schob einem Verkauf jedenfalls einen Riegel vor: "Wann wir verkaufen werden? Ich bin nicht bereit, diese Frage zu beantworten, weil wir keinerlei Absicht dafür hegen", sagte er am Donnerstagabend in einem Chatforum.

Der 38 Jahre alte Schwede EK soll laut Forbes ein Privatvermögen von 5,4 Milliarden Euro haben - 1,2 Milliarden weniger als Kroenke, der 2008 bei Arsenal einstieg und seit 2013 die Mehrheitsanteile der Gunners hält.

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