Die dämlichste Rote Karte des Jahres
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Chievo-Abwehrspieler Fabrizio Cacciatore verärgert mit einer Geste den Schiedsrichter, die auch Jose Mourinho schon gemacht hat. Cacciatore sieht wie Mourinho Rot.

Wie einst Star-Trainer Jose Mourinho hat Chievo Veronas Abwehrspieler Fabrizio Cacciatore mit einer Handschellengeste für Aufregung im italienischen Fußball gesorgt.

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Der 31-Jährige kreuzte beim Heimspiel gegen Rekordmeister Juventus Turin (0:2) nach einem Disput mit dem Schiedsrichter seine Handgelenke hinter dem Rücken und sah dafür die Rote Karte.

Für diese Geste war Mourinho 2010 als Coach von Inter Mailand für drei Spiele gesperrt worden. Das Sportgericht urteilte, Mourinho habe dem Unparteiischen deutlich machen wollen, dass man ihn für seine Entscheidungen eigentlich in Handschellen abführen müsse.

Chievo bereits in Unterzahl

Cacciatore hatte sich nach einem Foul behandeln lassen und lief danach sofort in den eigenen Strafraum, um eine Juve-Ecke zu verteidigen. Der Schiedsrichter schickte ihn jedoch wegen der Behandlung vom Platz.

Chievo spielte bereits in Unterzahl, nachdem Samuel Bastien Gelb-Rot gesehen hatte (37.). Nach langen Diskussionen legte Cacciatore seine Hände über Kreuz, als trage er Handschellen. Der Unparteiische schickte ihn daraufhin endgültig vom Feld (61.).

Weltmeister Sami Khedira nutzte die doppelte Unterzahl zum Juve-Führungstor (67.), Gonzalo Higuain (88.) besorgte den Endstand.

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