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AS Rom trägt seine Heimspiele bisher im Olympiastadion aus
AS Rom trägt seine Heimspiele bisher im Olympiastadion aus © Getty Images
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Der Skandal um den Bau des neuen Stadions für AS Rom wird immer größer. Nun gibt es die ersten Festnahmen wegen Korruptionsverdachts.

Neun Personen sind im Rahmen einer Untersuchung um den Bau des neuen Fußball-Stadions von AS Rom festgenommen worden. Der Vorwurf lautet auf Korruption, berichteten italienische Medien am Mittwoch. 

Festgenommen wurde der Eigentümer der Baugesellschaft Eurnova, die den Auftrag für die Errichtung des Stadions erhalten hat, sowie fünf seiner Mitarbeiter. 

Unter Hausarrest wurden der Präsident der römischen Stromversorgungsgesellschaft Acea, sowie zwei regionale Politiker gestellt. Die Bauarbeiten für das umstrittene neue Fußballstadion für die Roma hatten 2017 nach  jahrelangen Querelen begonnen.

Die Roma will seit 2012 eine moderne Arena, bisher spielt der Klub mit dem Lokalrivalen Lazio im Olympiastadion. Schon vor Beginn der Arbeiten wurde kritisiert, dass Immobilienhaie und korrupte Unternehmer ein Geschäft machen wollten und das Stadion nicht richtig an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen sei.

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