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Rund um das Spiel zwischen Inter und Neapel kam es zu Krawallen
Rund um das Spiel zwischen Inter und Neapel kam es zu Krawallen © Getty Images
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Nach den Krawallen am Rande der Partie zwischen Inter Mailand und Neapel plant Italiens Regierung Maßnahmen. Dafür sollen sich Vertreter aller Parteien treffen.

Die italienische Regierung will nach den Krawallen am Rande des Spitzenspiels der Serie A zwischen Inter Mailand und dem SSC Neapel (1:0) am vergangenen Mittwoch, bei denen ein Inter-Fan ums Leben gekommen war, Maßnahmen ergreifen.

Innenminister Matteo Salvini hat gemeinsam mit Sportminister Giancarlo Giorgetti die Managements beider Klubs sowie Vertreter der Schiedsrichter und organisierter Fangruppen zu einem Treffen am 7. Januar in Rom eingeladen.

Wie die Regierung in Rom mitteilte, sei eine Zusammenarbeit nach britischem Modell zwischen Klubs, Sicherheitskräften und Fangemeinschaften zur Bekämpfung von Gewalt in und rund um die Stadien das Ziel des Treffens. "Sichere Stadien" diene als Slogan, Salvini sprach sich zudem gegen die Schließung der Stadien aus: "Das wäre die falsche Antwort auf ein konkretes Problem."

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Die Ermittlungen wegen der Tötung des Inter-Fans Daniele Belardinelli, der bei den Ausschreitungen von einem Lieferwagen überfahren worden war, laufen auf Hochtouren. Am Samstag sollen drei festgenommene Hooligans im Alter zwischen 20 und 31 Jahren vernommen werden. Bei den Zusammenstößen rivalisierender Fans im Anschluss an das Topspiel in Mailand waren vier Neapel-Anhänger durch Messerstiche verletzt worden. 

Außerdem war Inter nach rassistischen Fangesängen gegen Neapel-Verteidiger Kalidou Koulibaly bereits zu zwei Heimspielen ohne Zuschauer verurteilt worden. Aus Solidarität mit dem 27-Jährigen werden die neapolitanischen Fans am Samstagnachmittag beim Spiel gegen Bologna Calcio Masken mit dem Bild Koulibalys tragen.

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