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Juventus Turin steht nach einem lockeren Sieg im Viertelfinale der Coppa Italia. Die Partie zwischen Lazio und Novara wird von fremdenfeindlichen Parolen überschattet.

Rekordsieger Juventus Turin ist problemlos ins Viertelfinale der Coppa Italia eingezogen. Die Mannschaft von 2014er-Weltmeister Sami Khedira und Nationalspieler Emre Can setzte sich mit 2:0 (1:0) beim Erstliga-Konkurrenten FC Bologna durch und trifft in der Runde der letzten Acht des nationalen Pokalwettbewerbs auf Atalanta Bergamo oder Cagliari Calcio (beide Serie A). 

Federico Bernardeschi (9.) und Moise Kean (49.) erzielten die Treffer für den Favoriten, der mit Can und Khedira in der Startelf angetreten war. Superstar Cristiano Ronaldo wurde zunächst geschont und kam erst in der 62. Minute auf das Feld.  

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Rassistische Parolen überschatten Lazio-Partie

Deutlich mehr Mühe hatte der AC Mailand: Der 18-malige Meister gewann erst in der Verlängerung gegen den Erstligisten Sampdoria Genua. Lazio Rom erledigte seine Pflichtaufgabe beim 4:1 (4:0) gegen den Drittligisten Novara Calcio souverän, jedoch wurde die Partie im Olympiastadion von rassistischen und antisemitischen Parolen überschattet. 

Nach Angaben italienischer Medien sollen Mitte der ersten Hälfte aus dem Lazio-Block entsprechende Gesänge, die sich gegen den Stadtrivalen AS Rom und die Polizei richteten, gekommen sein. Unter der Woche hatte es bereits Zusammenstöße zwischen Lazio-Fans und Sicherheitskräften gegeben. Auch Anhänger des AS Rom waren zuletzt mit antisemitischen Plakaten gegen ihren Erzfeind Lazio negativ aufgefallen.

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