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Cristiano Ronaldo kritisiert die hohen Summen auf dem Transfermarkt. Für den Superstar sind die Mega-Beträge häufig einfach nicht gerechtfertigt.

Cristiano Ronaldo hat die hohen Beträge auf dem Transfermarkt scharf kritisiert.

Der Superstar von Juventus Turin ist der Meinung, dass viele Spieler die horrenden Ablösesummen nicht wert seien.

"Lässt man mal den Transfer von Joao Felix außen vor, kann heute jeder Spieler für 100 Millionen Euro wechseln, auch ohne etwas geliefert zu haben", sagte CR7 im Interview mit dem portugiesischen Fernseh-Sender TV1.

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Wie es zu solchen Deals kommen könne? "Die Klubs spekulieren extrem auf das Potenzial und die Fußball-Branche hat sich verändert." Es gebe schlicht mehr Geld im Fußball.

Ronaldo: "Ich bin damit nicht einverstanden"

"Ein Innenverteidiger oder ein Torhüter können für 70 oder 80 Millionen Euro wechseln", monierte Ronaldo, der bei Juve 31 Millionen Euro pro Jahr verdienen soll, und ergänzte: "Ich bin damit nicht einverstanden, aber es ist die Welt, in der wir leben und wir müssen es respektieren."

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Ronaldo wurde gefragt, wo sein Wert läge, wenn er zum jetzigen Zeitpunkt 25 Jahre alt wäre: "Schwer zu sagen. Wenn ein Torhüter 75 Millionen Euro wert ist, dann muss ein Spieler, der das erreicht hat, was ich erreicht habe, drei oder viermal so viel wert sein. Mindestens."

Der Portugiese war im Sommer 2009 für 94 Millionen Euro von Manchester United zu Real Madrid gewechselt – was damals einen Transferrekord bedeutete.

Diese Bestmarke verlor er jedoch an den Brasilianer Neymar, der 2018 für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain ging.

CR7 erwägt baldiges Karriereende

Im selben Jahr war auch Ronaldo gewechselt, für 117 Millionen Euro schloss er sich der Alten Dame aus Turin an. In seiner ersten Saison wurde er gleich italienischer Meister – wie viele weitere Titel noch hinzukommen, ist offen. Denn der Superstar deutete bei TV1 auch an, dass ein baldiges Karriereende möglich sei. 

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Er danke zwar nicht an einen Rücktritt, aber: "Vielleicht kann ich meine Karriere im nächsten Jahr beenden." Der 34-Jährige schob jedoch umgehend nach, dass er auch bis "40, 41" spielen könne.

Eine Entscheidung sei nicht gefallen - und davon abhängig, wie wie lange er "den Moment" noch genießen könne.

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