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Beim ersten Juventus-Sieg der neuen Saison müssen überraschend viele Superstars auf der Bank Platz nehmen. Co-Trainer Martusciello erklärt, wieso.

Dass Trainer Maurizio Sarri am Samstagabend bei Juventus' 1:0-Erfolg bei Parma Calcio fehlte, war keine Überraschung - schließlich laboriert der 60-Jährige aktuell an einer Lungenentzündung und wird auch gegen Vizemeister SSC Neapel am kommenden Spieltag noch fehlen.

Umso überraschender war jedoch, welch prominente Namen stattdessen auf der Turiner Bank Platz nahmen: Adrien Rabiot, Matthijs de Ligt, Emre Can, Paulo Dybala, Federico Bernardeschi - um nur einige zu nennen.

Noch erstaunlicher: Can, Dybala und 85-Millionen-Transfer de Ligt kamen überhaupt nicht zum Einsatz.

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Higuaín stürmt, Dybala schmort auf der Bank

"Das ist ein Team voller Champions. Es müssen Entscheidungen getroffen werden - und heute haben wir uns für die erfahreneren Spieler entschieden", erklärte Co-Trainer Giovanni Martusciello nach dem Spiel, "aber es ist eine lange Saison mit vielen Turnieren und wir werden alle brauchen".

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Nichtsdestotrotz wird gerade Dybala noch immer mit einem Abschied vor Ende des Transferfensters in Verbindung gebracht. Anstelle des 25-Jährigen durfte der sechs Jahre ältere Gonzalo Higuaín im Sturmzentrum ran.

Die beiden Argentinier seien derzeit "auf demselben Niveau und austauschbar", meinte Martusciello, der trotz Sarris Fehlen in ständigem Kontakt mit seinem Chef stand.

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Chiellini sorgt für Juventus-Sieg

"Ich habe von Sarri in der Halbzeit gehört und dann nach dem Abpfiff", berichtete der ehemalige Mittelfeldspieler - und verriet: "Nach Spielende war er glücklicher, aber als ewiger Perfektionist war er immer noch ziemlich wütend."

Kein Wunder, hatte die Alte Dame doch reichlich Mühe, den erwarteten Auftaktsieg einzufahren. Am Ende war es ein frühes Tor von Abwehrspieler Giorgio Chiellini (21.), das den Unterschied machte.

Für Martusciello jedoch war es "das Wichtigste, zu gewinnen" - eine Mission, die er in Sarris Abwesenheit erfolgreich beendete.

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Co-Trainer verrät: Sarri raucht weniger

Und für seinen Chef hatte Juves Co-Trainer dann auch noch einige warme Worte übrig: "Sarri hat sich seit meiner letzten Zusammenarbeit mit ihm verändert. Er raucht weniger und das ist definitiv eine Verbesserung. Er befindet sich mehr im Austausch mit den Spielern und kümmert sich mehr um das Training, während er das früher oft an seine Mitarbeiter delegiert hat."

Dass er sich auf seinen Stab aber auch weiterhin verlassen kann, stellten Martusciello und Co. mit dem Sieg in Parma nun auch auf der großen Bühne unter Beweis.

Juventus' Startelf und Luxus-Bank im Überblick:

Startelf: Szczesny - De Sciglio, Bonucci, Chiellini, Alex Sandro - Khedira, Pjanic, Matuidi - Douglas Costa, Higuain, Cristiano Ronaldo

Bank: Buffon, Bentancur, Bernardeschi, Can, Cuadrado, Danilo, de Ligt, Demiral, Dybala, Mandzukic, Pinsoglio, Rabiot

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