Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Fußballspieler können sich nahezu jeden Luxus leisten. Dennoch gibt es Profis wie Alex Sandro, die trotz des vielen Geldes nicht vergessen, wo sie herkommen.

Alex Sandro spielt seit 2015 für Juventus Turin und gilt als einer der besten Linksverteidiger der Welt.

Beim italienischen Rekordmeister bezieht der Brasilianer ein fürstliches Gehalt und könnte sich wohl so ziemlich jeden Luxus leisten.

Dennoch ist der 28-Jährige bodenständig und bescheiden geblieben.

Anzeige

Wie Sandro jetzt in einem Youtube-Interview erzählte, hat er schon ein schlechtes Gewissen, wenn er nur "ein paar Hundert Euro" ausgibt.

Alex Sandro: "Fühle mich schuldig"

"Ich gehe oft mit meiner Familie aus und gebe 300 oder 400 Euro aus", erzählte Sandro.

Die Summe ist für einen Spieler mit einem Millionengehalt eigentlich kein Problem. Dennoch plage Sandro im Anschluss das schlechte Gewissen.

Jetzt aktuelle Fanartikel von Juventus Turin bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE

Laut dem 28-Jährigen hat es etwas mit seiner brasilianischen Herkunft zu tun. Demnach fühle er sich "schuldig", so viel Geld in nur kurzer Zeit auszugeben.

"Ich denke darüber nach, wie viele brasilianische Real das sind, und ich fühle mich schuldig, dieses Geld in nur einer Nacht auszugeben."

Meistgelesene Artikel

Alex Sandro verdiente 100 Dollar in seiner Jugend

Für viele Brasilianer sind die Gehälter in Europa unvorstellbar. Auch Alex Sandro verdiente als Jugendlicher in seinem Heimatland nur einen kleinen Betrag.

Als er in der Jugendakademie von Atletico Paranaense spielte, erhielt der damals 15-Jährige 100 Euro im Monat. "Der Klub zahlte mir Kost, Logis und die Ausbildung, ich gab 50 Dollar aus und behielt 50."

Als er sein erstes richtiges Profigehalt erhielt, revanchierte er sich direkt bei seiner Familie.

"Meine erste große Leistung im Fußball war, als sie mir 300 Euro zahlten und ich sie meinen Eltern für die Haushaltskosten gab", erzählte Alex Sandro.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image