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Miroslav Klose spricht über seine Taktik, und warum man idealerweise als Jugendtrainer anfängt. Außerdem verrät er, welchen Trainer-Traumverein er hat.

Rio-Weltmeister Miroslav Klose hat sich für seine Zukunft als Trainer hohe Ziele gesetzt. Der 41-Jährige, der beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München Trainer der U17 ist, träumt von einem Posten auf der großen Fußballbühne.

"Ich würde gerne meinen Ex-Klub Lazio Rom trainieren. Mein Ziel ist es, in der Bundesliga, der Serie A oder in einer Spitzenmeisterschaft zu trainieren. Ich werde sehen, ob sich die Gelegenheit ergibt", sagte Klose im Interview mit der Gazzetta dello Sport.

Klose will Trainerjob "wirklich begreifen"

Stress macht sich Klose nicht: "Ich bin überzeugt, dass man Nachwuchsteams trainieren muss, um diesen Job wirklich zu begreifen", sagte Klose.

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Als Coach habe er einen hohen Anspruch an seine Spieler. "Wenn ich sehe, dass ein Spieler talentiert ist, verlange ich, dass er das Beste gibt. Mit jungen Spielern zu arbeiten, ist eine Herausforderung, und ich liebe Herausforderungen", betonte Klose, der klare taktische Vorstellungen hat: "Ich will, dass mein Team offensiv spielt und die Gegner unter Druck setzt."

Der Nachwuchscoach beobachtet auch den Generationswechsel in der deutschen Nationalmannschaft sehr genau. "Die neuen Spieler leben sich ein, dafür brauchen sie Zeit. Ich habe mir die letzten Spiele angeschaut: Es ist deutlich zu erkennen, dass die Mannschaft sehr jung ist. Die Qualität ist aber vorhanden", sagte Klose.

"Ribéry ist ein außerordentlicher Spieler"

In seiner alten Heimat Italien erfreut den ehemaligen Lazio-Stürmer der Erfolg seines ehemaligen Bayern-Teamkollegen Franck Ribéry.

"Ribéry und ich haben zusammen beim FC Bayern gespielt. Ich kenne Ribéry gut. Er ist ein außerordentlicher Spieler. Ich wusste, dass er die Herzen der italienischen Tifosi erobern würde", sagte Klose: "Das spornt ihn an. Kevin Prince Boateng ist für ihn in Florenz eine wichtige Stütze. In Florenz werden sie viel Spaß mit Ribéry haben."

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