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MILAN, ITALY - NOVEMBER 09:  FC Internazionale coach Antonio Conte looks on during the Serie A match between FC Internazionale and Hellas Verona at Stadio Giuseppe Meazza on November 9, 2019 in Milan, Italy.  (Photo by Emilio Andreoli/Getty Images)
Inter-Coach Conte rät Spielern zu Passiv-Sex vor Spielen © Getty Images
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Während Pep Guardiola anscheinend seinen Spielern bei ManCity ein Sex-Verbot erteilt haben soll, macht Antonio Conte bei Inter Mailand genau das Gegenteil.

Das Thema, ob Fußball-Profis Sex vor Spielen haben sollten, erhält neues Futter.

Inter-Trainer Antonio Conte hat seine Spieler dazu nun aufgefordert, sich kurz zu halten und ihre Partnerinnen die Arbeit machen zu lassen. "Während der Saison rate ich meinen Spielern, für kurze Zeiträume und mit minimalem Aufwand Sex zu haben und die Positionen dort, wo sie sich unter ihren Partnern befinden, besser zu nutzen", sagte Conte in einem Interview mit L'Equipe.

"Und am liebsten mit ihren Partnerinnen, denn wenn sie mit anderen zusammen sind, dann braucht es zusätzliche Action", sagte der neue Inter-Coach unverblümt.  

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Conte rät zu Passiv-Sex

Solange Contes Mannschaft damit Erfolg hat, ist daran wohl nicht auszusetzen, immerhin wurde der italienische Trainer mit dem FC Chelsea schon englischer Meister und mit Juventus Turin holte er drei Scudetti. Mit Inter steht er aktuell auf Platz zwei in der Serie A und will sein Ex-Team Juventus endlich vom Thron stoßen.

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2016 wurde die Sex-Thematik schon einmal heftig diskutiert, als Samir Nasri in der L’Equipe verriet, dass sein damaliger Trainer bei Manchester City, Pep Guardiola, teilweise das Sexleben der Spieler reglementierte.

Guardiola wolle stets, dass alles perfekt ist, hieß es. Dass seine Spieler ideale Arbeitsbedingungen haben, aber auch, dass sie selbst etwas dazu beitragen. Durch eine gesunde Ernährung - und vor allem durch eine gute Regeneration.

Guardiola mit skurriler Vorschrift

Deshalb habe der Ex-Bayern-Coach seinen Spielern auch verboten, Sex zu später Stunde zu haben, wie Nasri damals offenbarte: "Pep sagte uns, dass wir nur vor Mitternacht Sex haben dürfen - selbst an freien Tagen."

Der Trainer-Perfektionist habe mit dieser skurrilen Vorschrift muskuläre Verletzungen reduzieren wollen: "Es geht darum, viel und gut zu schlafen. Pep sagte uns, dass er dadurch das Beste aus Lionel Messi und Robert Lewandowski herausholte", erklärte der frühere französische Nationalspieler weiter.

Das pikante Thema beschränkt sich aber nicht nur auf den Fußball, weil mehrere Boxer ähnliche Taktiken anwenden, darunter der ehemalige Weltmeister im Supermittelgewicht Carl Froch, der vor seinem Kampf gegen George Groves 2014 eine selbst auferlegte dreimonatige Abstinenz vorlebte.

Ronaldo: "Sex vor Spiel ist mein Erfolgsgeheimnis"

Übrigens: Conte ist nicht der einzige Befürworter von "Passiv-Sex". 2002 hatte Ronaldo Luís Nazário de Lima in der Late-Night-Show des spanischen Privatsenders Tele 5 verraten "Sex einige Stunden vor dem Spiel ist mein Erfolgsgeheimnis", so der brasilianische Weltmeister.

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"Der Mann muss dabei aber die passive Rolle spielen, das entspannt und macht happy. Wenn er zu aktiv ist, verschwendet er Energie, die ihm später fehlt", erklärte Ronaldo weiter. Na, dann ist ja alles klar – oder auch nicht.

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