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Der Rassismus-Eklat gegen Mario Balotelli hat für Hellas Verona ein Nachspiel. Die Staatanwaltschaft wertet Videoaufnahmen aus. Die Liga spricht eine Blocksperre aus.

Nach den rassistischen Beleidigungen gegen den früheren italienischen Nationalspieler Mario Balotelli hat die italienische Justiz Ermittlungen aufgenommen.

Mithilfe der Aufnahmen von Überwachungskameras will die Staatsanwaltschaft Verona diejenigen Anhänger des italienischen Erstligisten Hellas Verona identifizieren, die Balotelli im Ligaspiel gegen dessen Klub Brescia Calcio (2:1) mit Affenlauten verunglimpft hatten.

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Unabhängig von den Untersuchungen der Justiz hatte das Sportgericht des italienischen Fußballverbandes den Serie-A-Aufsteiger bereits mit einer Sperre einer Kurve beim kommenden Heimspiel gegen den AC Florenz belegt. Der Ausschluss betrifft rund 3500 Fans.

Verona erteilt Stadionverbot

Verona verhängte zudem ein bis 2030 geltendes Stadionverbot für den Anführer einer lokalen Hooligan-Vereinigung. Dieser hatte am Montag in einem Radiointerview behauptet, Balotelli könne nie als ein richtiger Italiener betrachtet werden. Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Hooligan.

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Fünf Mitglieder des Gemeinderats von Verona reichten unterdessen einen Antrag ein, um Stadtbürgermeister Federico Sboarina zu einer Klage wegen Rufschädigung gegen Balotelli zu bewegen. Sboarina hatte die rassistischen Vorfälle zuvor bereits heruntergespielt.

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