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In Italien werden Gespräche zwischen der Serie A und der Spielergewerkschaft bezüglich Gehaltskürzungen vertagt. Auch über die Fortsetzung der Liga wird gesprochen.

Im italienischen Fußball steht weiter eine Einigung zwischen der Serie A und der Spielergewerkschaft AIC zu möglichen Gehaltskürzungen wegen der Coronakrise aus.

Nach mehrstündigen Verhandlungen per Videokonferenz mussten die Gespräche am Freitag auf die nächste Woche vertagt werden. Die Gewerkschaft der Profis lehnt den Vorschlag einer viermonatigen Aussetzung der Zahlung der Spielergehälter ab.

Stattdessen fordert AIC, dass lediglich das März-Gehalt nicht gezahlt werden soll. "Es gibt nicht nur die Serie A. In der Serie C genügen die Gehälter nicht einmal, um die Miete zu zahlen", sagte AIC-Präsident Damiano Tommasi.

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Derzeit ist offen, wann der Spielbetrieb in Italiens Topliga wieder aufgenommen werden kann. Besprochen wurden deshalb auch Möglichkeiten zur Fortsetzung der Saison.

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"Wir hoffen, sobald wie möglich wieder spielen zu können. Wir suchen nach Wegen, damit die Meisterschaft auch über den 30. Juni hinaus weitergeführt werden kann", erklärte Tommasi: "In der Serie A benötigen wir mindestens 45 Tage, um die Meisterschaft zu Ende spielen zu können."

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