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Ralf Rangnick ist eine wesentliche Kraft des Leipziger Aufstiegs in die nationale Spitze gewesen
Ralf Rangnick ist weiterhin bei Milan als Trainer und Sportdirektor im Gespräch © Getty Images
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München - Zuletzt hatte der Berater von Ralf Rangnick ein Engagement als Trainer bei AC Mailand dementiert, aus Italien heißt es nun, es werde aber sehr wohl verhandelt.

Der italienische Traditionsklub AC Mailand verhandelt offenbar weiterhin mit dem früheren Bundesliga-Trainer Ralf Rangnick.

Wie die Gazzetta dello Sport am Sonntag berichtete, habe es Gespräche über eine Verpflichtung des 61-Jährigen als Trainer und Sportdirektor gegeben, im Raum stehe ein Dreijahresvertrag. In den vergangenen Wochen war schon mehrfach über ein Engagement Rangnicks bei Milan spekuliert worden.

Ärger bei Milan wegen Rangnick

Wegen der Kontaktaufnahme mit Rangnick war in der Führung der Mailänder zuletzt jedoch Streit ausgebrochen.

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Manager Zvonimir Boban und der Technische Direktor Paolo Maldini waren verärgert, dass Geschäftsführer Ivan Gazidis Rangnick offenbar in einem nicht abgestimmten Alleingang zum früheren Champions-League-Sieger locken wollte. Wohl aufgrund seiner kritischen Äußerungen wurde Boban Anfang März entlassen.

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Berater hatte dementiert

Eine Kooperation sei "derzeit nicht geplant", hatte Rangnicks Berater, Marc Kosicke, der Bild Mitte März mitgeteilt: "Es gibt momentan wichtigere Themen." Er berichtete nur von einem regelmäßigen Austausch des Trainers und des Milan-Geschäftsführers, Ivan Gazidis, die "sich seit vielen Jahren" kennen.

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Der ehemalige Coach von RB Leipzig gilt dennoch weiterhin als Wunschkandidat des Mehrheitseigentümers Paul Singer. Mit seinem Hedgefonds Elliott kontrolliert der US-Amerikaner seit 2018 die Geschicke des Serie-A-Klubs.

Rangnick arbeitet derzeit als "Head of Sport and Development Soccer" für den Getränkehersteller Red Bull und hat einen Vertrag bis 2021. Bis zum Ende der vergangenen Saison war er Trainer des Bundesligisten RB Leipzig. 

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