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Auch Milanello, die Heimat des AC Milan, könnte bald als Impfzentrum genutzt werden
Auch Milanello, die Heimat des AC Milan, könnte bald als Impfzentrum genutzt werden © Imago
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Die italienischen Fußballklubs sollen ihre Hauptquartiere als Impfzentren zur Verfügung stellen. Damit soll zügig eine Herdenimmunität hergestellt werden.

Die italienischen Fußballklubs sollen ihre Hauptquartiere als Impfzentren zur Verfügung stellen.

Damit soll während der Corona-Pandemie die Impfkampagne auf dem Apennin zügiger vorankommen, berichtete Verbandschef Gabriele Gravina im Interview mit dem Corriere dello Sport.

Ziel sei es, so rasch wie möglich alle Italiener zu impfen, damit die Stadien wieder öffnen können. "Alle Klubs verfügen über eine sanitäre Struktur mit Ärzten, Physiotherapeuten und anderem Fachpersonal. Wir stellen der Bevölkerung unsere Einrichtungen zur Verfügung", äußerte Gravina.

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In drei Monaten könnte Italien die Herdenimmunität erreichen. Der Verbandschef äußerte die Hoffnung, dass die in Italien geplanten Spiele der EURO mit Zuschauern in den Stadien ausgetragen werden können.

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Die Bereitschaft der Klubs, ihre Strukturen für die Impfkampagne zur Verfügung zu stellen, bedeute aber nicht, dass der Verband Privilegien für die Spieler bei den Impfungen beanspruche, meinte Gravina.

Derzeit werden in Italien Senioren über 80 Jahre, Gesundheitspersonal, Lehrer*innen sowie Sicherheitskräfte prioritär geimpft.

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