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Cristiano Ronaldo sorgt erneut mit seinem Verhalten in der Mauer bei einem Freistoß für Aufsehen. Gibt es jetzt Konsequenzen?

Cristiano Ronaldo hat mal wieder für Fragezeichen gesorgt.

Beim 3:1-Sieg von Juventus Turin gegen Parma Calcio in der Serie A duckte sich der Portugiese in der Mauer beim Freistoß, der die Führung für die Gäste in der 25. Minute besorgte (Ergebnisse und Spielplan der Serie A).

Gaston Brugman profitierte bei seinem Treffer von Ronaldos Haltung, der Ball rauschte am Kopf des Superstars vorbei ins Netz.

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Ronaldo am Pranger

Es war nicht das erste Mal, dass Ronaldos Mauer-Verhalten für Aufsehen sorgte. Beim dramatischen Champions-League-Aus gegen den FC Porto hatte der 36-Jährige den entscheidenden Treffer der Portugiesen zum zwischenzeitlichen 2:2 ermöglicht.

Noch während der Ausführung des Freistoßes von Sergio Oliveira drehte sich der Superstar weg, legte seine Arme schützend vor das Gesicht und öffnete seine Beine. Genau dort hindurch flog der Ball von Oliveira.

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"Das war ein unverzeihlicher Fehler", stellte der ehemalige englische Nationaltrainer Fabio Capello damals bei Sky Sport Italia klar. "Zu meiner Zeit hat man sich die Spieler ausgesucht, die in die Mauer gegangen sind, und das konnten keine Leute sein, die Angst vor dem Ball hatten." Auch die italienische Presse nahm Ronaldo ins Visier.

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Konsequenzen für Ronaldo?

Nach dem Parma-Spiel wurde Juve-Coach Andrea Pirlo von Sky Sport Italia gefragt, ob er nun in Betracht ziehen müsse, Ronaldo in Zukunft aus der Mauer zu nehmen. "Leider passieren solche Dinge", antwortete Pirlo: "Wir werden abwägen, was wir in den nächsten Spielen tun und ob wir ihn in die Mauer stellen."

Die Gazzetta dello Sport meint: "Vielleicht ist es kein Zufall, dass Brugman den Schuss ausgerechnet über ihn (Ronaldo, Anm. d. Red.) platziert hat."

Immerhin: Alex Sandro drehte mit zwei Treffern direkt vor und nach der Pause (43./47.) das Spiel. Matthijs de Ligt (68.) erzielte den Endstand. Ronaldo wartet seit dem7. April auf einen Treffer.

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