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IJF hebt Sperre gegen iranischen Judoverband auf
IJF hebt Sperre gegen iranischen Judoverband auf © AFP/SID/MLADEN ANTONOV
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Die Sperre des iranischen Judoverbands durch den Weltverband IJF ist aufgehoben worden.

Die Sperre des iranischen Judoverbands durch den Weltverband IJF ist aufgehoben worden.

Diese Entscheidung gab der Internationale Sportgerichtshof CAS am Montag bekannt. Die Sperre wurde als Folge des Verstoßes gegen den IJF-Ethikcode und die Olympische Charta bei der Weltmeisterschaft 2019 in Tokio ausgesprochen.

Dort wurde der damalige Iraner Saeid Mollaei von seinem Verband durch Drohungen gegen ihn und seiner Familie dazu gezwungen, absichtlich im Halbfinale gegen den Belgier Matthias Casse zu verlieren, um im Finale nicht gegen den Israeli Sagi Muki antreten zu müssen.

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Der CAS spricht zwar von "schwerwiegenden Verstößen gegen die Regeln des IJF", schlussfolgert aber, dass eine Suspendierung über eine unbestimmte Zeit "keine legale Basis in den Regularien des IJF hat." Über weitere Sanktionen entscheidet der Weltverband.

Mollaei suchte nach dem Vorfall erst Asyl in Deutschland und trat international unter der Flagge des Flüchtlingsteam an, bevor er im Dezember 2019 in die Mongolei einbürgerte.

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