"Wolf" Wojcicki verteidigt Intercontinental-Titel
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Patrick Wojcicki verteidigt bei seinem Heimspiel in Wolfsburg den Intercontinental-Titel im Mittelgewicht. Auch Abass Baraou gelingt die Titelverteidigung.

Erfolgreiches Heimspiel für Patrick Wojcicki. Der "Wolf" verteidigte seinen Deutschen Meistertitel und die IBF-Intercontinental-Krone im Mittelgewicht gegen Herausforderer Sven Elbir.

Von Beginn an bestimmte der Champion das Duell im Congresspark gegen den 24-Jährigen Berliner, verpasste es dabei aber zu oft, wirkliche Wirkungstreffer zu setzen.

Stattdessen gelang es Elbir mit zunehmender Dauer selbst immer wieder starke Kontertreffer zu landen und somit den Kampf nach und nach ausgeglichener gestalten zu können.

In den Schlussrunden gingen beide Kämpfer dann auf einen vorzeitigen K.o., der allesentscheidende Treffer wollte jedoch keinem der beiden gelingen. So kam Wojcicki am Ende zu einem knappen aber verdienten Punktsieg.

"Ich habe mit einem harten Kampf gerechnet. Ich wusste, dass er ein harter Fighter ist und kämpfen wird bis zum Schluss", zollte der neue und alte Champion seinem Gegner im anschließenden Interview bei SPORT1 Respekt.

Während der Lokalmatador damit weiterhin ungeschlagen ist, musste Elbir die erste Niederlage im 13. Kampf einstecken.

Baraou verteidigt Deutsche Meisterschaft

Den dritten Sieg im erst dritten Profikampf feierte Abbas Baraou und verteidigte in eindrucksvoller Weise seinen Deutschen Meistertitel im Super-Weltergewicht gegen Robert Maess.

Der Aalener ging von Anfang an sehr offensiv in dem Kampf und ließ seinem Gegner dabei keine Möglichkeit auch nur kurz durchzuatmen. Immer wieder fanden die harten Schläge des erst 23-Jährigen den Weg ins Ziel.

Baraou gelingt spektakuläre Titelverteidigung

Schon während der zweiten Runde stand Maess' Trainer mit dem Handtuch am Ring, bereit den Kampf jederzeit vorzeitig zu beenden. Zwar rettete sich der 28-Jährige Physiotherapeut noch in die Rundenpause, kehrte aus dieser jedoch nicht mehr in den Ring zurück.

Baraou, der als Amateur bereits Europameister und Dritter bei der Weltmeisterschaft geworden war, versprach im Anschluss im SPORT1-Interview, in Zukunft "mehr Titel, mehr gute Kämpfe" liefern zu wollen.

Hannig, Pervizaj und Radovan feiern ungefährdete Siege

Im ersten Fight des Abends besiegte Nick Hannig den Briten Kyle Redfearn und machte dabei seinem Ruf als "deutscher Schreck im Supermittelgewicht" alle Ehre.

Nur sechs Sekunden nach Beginn der vierten Runde brachte der Berliner seinen Gegner mit einem harten Schlag zu Boden und wahrte damit seine makellose Bilanz von nun fünf Siegen in fünf Kämpfen - davon vier durch vorzeitigen Knock-Out.

Knockout! Hannig schickt Gegner auf die Bretter

Noch schneller war Denis Radovan in seinem Kampf im Mittelgewicht gegen Florian Wildenhof. Nur 2:52 Minuten benötigte der 25-Jährige, um seinen Gegner auf die Bretter zu schicken. Im Schwergewicht kam Albon Pervizaj zu einem ungefährdeten und einstimmigen Punktsieg gegen seinen tschechischen Kontrahenten Dominik Musil.

K.o. in Runde 1 - Radovan macht kurzen Prozess

Die Ergebnisse aus Wolfsburg in der Übersicht:

Nick Hannig vs. Kyle Redfearn (K.o. in Runde vier)
Albon Pervizaj vs. Dominik Musil (einstimmig nach Punkten)
Denis Radovan vs. Florian Wildenhof (K.o. in Runde eins)
Abass Baraou vs. Robert Maess (Aufgabe in Runde drei)
Simon Zachenhuber - Michael Mora (einstimmig nach Punkten)
Patrick Wojcicki vs. Sven Elbir (einstimmig nach Punkten)

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