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Floyd Mayweather tritt nun doch nicht gegen Tenshin Nasukawa an
Floyd Mayweather tritt nun doch nicht gegen Tenshin Nasukawa an © instagram.com/rizin_pr
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München - Box-Superstar Floyd Mayweather lässt den Kampf gegen den Japaner Tenshin Nasukawa platzen. Er behauptet, in Japan völlig übertölpelt worden zu sein.

Es sah aus, als hätte er die Kampfsport-Welt mit einem neuen Mega-Fight überrascht. Stattdessen hat sich das flugs geplatzte Duell zwischen Box-Superstar Floyd Mayweather und dem japanischen Kickboxer Tenshin Nasukawa zu einer absurden Posse entwickelt.

Nach dem überrasachenden Auftritt Mayweathers auf einer Pressekonferenz der japanischen Promotion RIZIN behauptet der ungeschlagene Ex-Weltmeister, einem offiziellen Kampf nie zugestimmt zu haben. "Bis zu meiner Reise habe nicht einmal von ihm (Nasukawa, Anm. d. Red.) gehört", schrieb der US-Amerikaner. 

Mayweather hat nach eigener Aussage lediglich für neunminütiges Exhibition-Match zugesagt, das nicht für die Öffentlichkeit bestimmt gewesen sein sollte: "Es sollte für eine kleine Gruppe von wohlhabenden Zuschauern gegen eine sehr hohe Gebühr veranstaltet werden." Der Fight sollte ausschließlich zu Unterhaltungszwecken dienen und weder als offizieller Kampf dargestellt noch weltweit übertragen werden.

Mayweather entschuldigt sich bei Fans

Bei seinen Fans entschuldigte sich der Box-Superstar für das Missverständnis. Nach eigener Darstellung wurden er und sein Team in Japan übertölpelt.

Am Montag war auf einer Pressekonferenz in Japan der Kampf zwischen dem mehrfachen Weltmeister Mayweather und dem japanischen Kickboxer Nasukawa angekündigt worden. "Als ich und mein Team zur Pressekonferenz kamen, waren wir völlig überrascht von der Richtung, die das Event eingeschlagen hatte", sagte Mayweather: "Wir hätten das sofort stoppen sollen, aber ich kann versichern, dass ich völlig überrumpelt worden bin von den Vorbereitungen, die ohne meine Zustimmung getroffen wurden."

Am 31. Dezember sollte er in Tokyo gegen den japanischen Kickboxer antreten. "Das wird der größte Moment in meinem Leben. Ich will der Mann sein, der die Geschichte verhindert. Das werde ich mit diesen Fäusten tun - mit einem Schlag. Ihr werdet es sehen", tönte der 21 Jahre jüngere Herausforderer des ungeschlagenen Box-Giganten.

Daraus wird nun nichts - und nach eigenen Angaben hat Mayweather auch keine weiteren Comeback-Pläne: "Ich bin ein pensionierter Boxer, der weltweit viel Geld für Auftritte, Vorträge und gelegentlich kleine Exhibition Matches verdient."

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