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Ronda Rousey wurde als erste Frau in die Hall of Fame der UFC berufen
Ronda Rousey wurde als erste Frau in die Hall of Fame der UFC berufen © Getty Images
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UFC-Kämpferin Ronda Rousey wird als erste Frau in die Hall of Fame der Mixed-Martial-Organisation berufen. Davor muss sie den UFC-Präsident von sich überzeugen.

Zum ersten Mal in der Verbandsgeschichte wurde am Donnerstag mit Ronda Rousey eine Frau in die Hall of Fame der Ultimate Fighting Championship berufen.

Rondo ist die erste UFC-Kämpferin, der es gelang, den Gürtel im Bantamgewicht über drei Jahre lang zu halten und ihn sechsmal zu verteidigen.

Ihre ersten 12 professionellen Mixed-Martial-Arts-Kämpfe, sechs davon bei der UFC, gewann sie. Neun davon entschied sie in unter einer Minute für sich. Rousey hält zudem vier der fünf Rekorde für die schnellsten Siege im Bantamgewicht.

"Auf dass ich die Erste von vielen bin"

Bei ihrer Einberufungs-Rede im Pearl Theater sagte sie: "Dank den Fans bin ich die erste Frau, die hier oben steht und der diese unglaubliche Ehre zuteilwird. Auf dass ich die Erste von vielen bin".

Rousey startete ihre Karriere zunächst im Judo und holte 2008 als erste amerikanische Judoka eine Medaille bei Olympia. Nach dem Gewinn der Bronze-Medaille machte sie anschließend Karriere in der MMA.

2011 hatte UFC-Präsident Dana White noch gesagt, dass niemals eine Frauen bei der UFC kämpfen würde.

Rousey bestritt ersten Kampf einer Frau in UFC

Nur zwei Jahre später bestritt Rousey ihren ersten Kampf gegen Liz Carmouche. Bei ihrer Berufung in die Hall of Fame sagte der Präsident nun: "Zu meiner Verteidigung, als ich sagte, dass Frauen nie beim UFC kämpfen werden, hatte ich Ronda Rousey davor noch nie getroffen. Ich hatte die Frau, die alles verändern wird, nicht getroffen. Sie startete damit, mich umzustimmen und veränderte nun die ganze Welt."

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