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Shane McMahon (l.) ruinierte WWE World Champion AJ Styles unfreiwillig den Abend
Shane McMahon (l.) ruinierte WWE World Champion AJ Styles unfreiwillig den Abend © twitter.com/WWE
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München - Die Weihnachtsausgabe von WWE SmackDown Live findet ein kontroverses Ende: Shane McMahon verhilft Kevin Owens unfreiwillig zu einem großen Sieg.

Die letzte große TV-Show von WWE im Jahr 2017 ist gesendet - und hat einen vielsagenden Vorgeschmack auf 2018 gegeben.

Unter (mal wieder) sehr kontroversen Umständen hat Top-Bösewicht Kevin Owens in der Weihnachtsausgabe von SmackDown Live einen großen Erfolg gefeiert: Er besiegte World Champion AJ Styles - und dürfte damit dessen Herausforderer beim WWE Royal Rumble 2018 sein.

General Manager Daniel Bryan hatte das Match - in dem es nicht um den Titel ging - angesetzt und damit Missfallen bei Show-Boss Shane McMahon erregt. Bryan hatte McMahons Erzfeind Owens erst kürzlich bei Clash of Champions auf umstrittene Weise vor dem drohenden Rauswurf bewahrt.

Bryan rechtfertigte seine Entscheidung damit, dass Styles vs. Owens eine der besten Fehden 2017 gewesen und der Kampf daher ein passender Jahresabschluss wäre (SPORT1 erklärt: So funktioniert die Showkampf-Liga WWE).

Shane McMahon hilft Kevin Owens unfreiwillig

Das Match zwischen Owens und Styles wurde dann mal wieder von einem Eingriff von Owens' Buddy Sami Zayn überschattet - den McMahon sich nicht bieten lassen wollte.

Der Sohn von WWE-Boss Vince McMahon kam zum Ring und wies den Ringrichter an, Zayn wegzuschicken. Dumm nur: Dem Unparteiischen entging so ein Einroller von Styles, der eigentlich zum Sieg gereicht hätte.

Als Styles sich darüber beschwerte, rollte Owens ihn selbst ein und sicherte sich den Sieg. Owens ist nun erster Anwärter auf ein Titelmatch gegen Styles - wofür Styles McMahon am Ende der Show einen bösen Blick zuwarf.

Die weiteren Highlights:

- Nachdem US Champion Dolph Ziggler vergangene Woche seinen Gürtel im Ring zurückließ, verkündete General Manager Bryan zu Beginn der Show, dass Ziggler in der Woche darauf nicht auf seine Versuche ihn zu kontaktieren reagiert hätte. Bryan erklärte den Titel folglich für vakant und setzte ein Turnier darum an.

- Als dann Chad Gable und Shelton Benjamin, The New Day sowie Aiden English und Rusev aufkreuzten und Ansprüche auf ein Titelmatch gegen die Champions Jimmy und Jey Uso anmeldeten, setzte Bryan noch spontan ein Match der drei Duos an. Gable und Benjamin gewannen es und sind damit die neuen Top-Herausforderer.

- Nachdem sie bei Clash of Champions von den Bludgeon Brothers schon vernichtend geschlagen wurden, mussten Breezango noch einmal gegen Harper und Rowan ran - schuld waren die mit Breezango befreundeten The Ascension, die in Breezangos Namen eine Herausforderung ausgesprochen hatten. Die Bludgeon Brothers vermöbelten Breezango erneut, bis The Ascension es nicht mehr mit ansehen konnten und ihre Freunde wegtrugen - nur um hinter den Kulissen ein erneutes Rückmatch für sie zu fordern.

- Ruby Riott feierte mit Hilfe ihrer Riott Squad einen unfairen Sieg über Naomi - danach gab es einmal mehr groß angelegtes Chaos: Riott und Co. attackierten Naomi weiter, Charlotte Flair kam zu Hilfe und kassierte ebenfalls eine Abreibung. Als dann jedoch auch der Rest des Frauenkaders einschritt, trat die Riott Squad den taktischen Rückzug an.

- Die ersten Matches des Turnier um den vakanten US Title gab es auch gleich: Ex-Champion Baron Corbin flog gegen Bobby Roode nach einem Einroller direkt raus ...

... während der frühere World Champion Jinder Mahal gegen Tye Dillinger erfolgreich ins Rennen um den zweitwichtigsten Einzel-Gürtelder SmackDown-Männer einstieg.

- Der Royal Rumble warf auch hinter den Kulissen seine Schatten voraus: Randy Orton und Shinsuke Nakamura erklärten in einem Backstage-Interview, dass sie an dem 30-Mann-Match teilnehmen würden.

Die Ergebnisse von WWE SmackDown Live: 

Chad Gable & Shelton Benjamin besiegen Aiden English & Rusev, The New Day
The Bludgeon Brothers vs. Breezango - No Contest
Ruby Riott besiegt Naomi
WWE United States Title Tournament Match: Bobby Roode besiegt Baron Corbin
WWE United States Title Tournament Match: Jinder Mahal besiegt Tye Dillinger
Non Title Match: Kevin Owens besiegt AJ Styles

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