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CM Punk: Ex-WWE-Topstar mit verrücktem Wrestling-Comeback

CM Punks skurriles Ring-Comeback

CM Punk hat WWE im Jahr 2014 im Streit verlasssen und versuchte sich danach bei der UFC © Getty Images

Lesedauer: 4 Minuten

Stell dir vor, Wrestling-Superstar CM Punk feiert eine Sensations-Rückkehr und keiner merkt's. Fernab von WWE und AEW ist genau das am Wochenende passiert.

CM Punk zurück im Wrestling-Ring: Es wäre die größte Nachricht des Showkampf-Jahres, würde es bei WWE über die Bühne gehen oder wahlweise auch bei der neuen Konkurrenzliga AEW.

Nun ist es passiert, aber weder da noch dort. Und auch nicht als die groß inszenierte Sensation, die die Fans herbeigesehnt haben. Sondern als unglaublich skurrile Undercover-Aktion, die Punks noch immer riesige Anhängerschar einmal mehr ratlos zurücklassen dürfte.

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Undercover-Aktion bei Mini-Veranstaltung

Passiert ist sie in der Nacht zum vergangenen Samstag in West Allis, einer 60.000-Einwohner-Stadt im US-Bundesstaat Wisconsin, in der Nähe der Metropole Milwaukee.

Die lokale Independent-Liga MKE Wrestling zog dort in der Veranstaltungshalle "Knights of Columbus" - wo sonst auch Hochzeitsfeiern und größere Business-Dinners stattfinden - vor einigen hundert Fans eine Independent-Show auf.

Während eines Matches zwischen den Kämpfern Ace Steel und Daryck St. Holmes tauchte dann plötzlich ein maskierter Mann auf, verpasste St. Holmes Punks alte Standardaktion, den Go 2 Sleep, verhalf damit Steel zum Sieg und verschwand wieder.

Im Lauf des Wochenendes begann sich dann weltweit herumzusprechen, wer dieser Mann gewesen sein könnte.

War es CM Punk? Ja, er war es

Silas Young, Ligachef von MKE Wrestling gab einen Hinweis, in dem er ein Video der Szene bei Twitter teilte und kommentierte, dass irgendein "PUNK" seine Show gestört hätte:

Da Young als Wrestler bei der bekannten US-Liga Ring of Honor eine Szenegröße ist, verbreitete sich die Andeutung schnell - und die Fans begannen zu diskutieren, ob es tatsächlich CM Punk war, der den mysteriösen Auftritt für seine alten Weggefährten hingelegt hatte. Steel, zu dessen Gunsten Punk eingriff, war einer der Trainer, die ihm das Wrestling beigebracht hatten.

Am Sonntag verdichtete sich die Angelegenheit, als ein Instagram-Foto auftauchte, dass belegte, dass Punk an dem Wochenende in West Allis vor Ort war und er dabei denselben Pullover wie der Maskenmann trug.

Letztlich bestätigte der Wrestling Observer am späten Sonntagabend deutscher Zeit, dass es tatsächlich Punk war.

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Comeback bei WWE und AEW abgelehnt

Der 40 Jahre alte Punk (bürgerlich: Phil Brooks) hatte WWE Anfang 2014 im Streit verlassen und seitdem kein Wrestling-Match mehr bestritten. Der Versuch einer Zweitkarriere bei der realen Kampfsportliga UFC scheiterte, Punk verlor seine beiden Kämpfe krachend.

War es Hulk Hogan, John Cena, The Rock - oder ein anderer? SPORT1 blickt nach dem Tod des langjährigen Titelträgers Pedro Morales zurück auf die wichtigsten WWE-Champions in der Geschichte der Showkampf-Liga - und stellt ein Ranking der 25 Besten auf © Getty Images
Kriterium ist dabei nicht die Qualität als Wrestler, auch Länge und Häufigkeit der Regentschaften sind nicht die alleinigen Faktoren - es geht um den Wert und historische Bedeutung, den die WWE, World und Universal Champions auf dieser Position für die Promotion und das Gewerbe hatten © SPORT1-Montage: Marc Tirl/Getty Images/Imago
PLATZ 25: KURT ANGLE - Ringer-Olympiasieger 1996, überzeugte dann bei WWE als Wrestler und Entertainer. Fünfmal WWE und World Champion, zu seinen besten Zeiten einer der Besten der Welt © Getty Images
PLATZ 24: "MANKIND" MICK FOLEY - Stieg in der erfolgreichsten WWE-Zeit, der "Attitude Era", zum unvermuteten Publikumsliebling auf, dreimal Champion - jeweils nur kurz, aber seine großen, knallharten Fehden mit The Rock und Triple H sind unvergessen und halfen seinen Gegnern, zu Topstars zu werden © WWE
PLATZ 23: THE ULTIMATE WARRIOR - 1990 der Erste, der Hulk Hogan nach dessen jahrelanger Regentschaft als oberster Publikumsliebling fair besiegen durfte. Es blieb bei einer Regentschaft, weil es hinter den Kulissen immer wieder Krach gab. 2014 kurz nach seinem Einzug in die WWE Hall of Fame verstorben © WWE
PLATZ 22: RIC FLAIR - In einem ligaübergreifenden Ranking wäre der "Nature Boy" nahe an der 1, wichtiger als seine zwei Regentschaften als WWE-Champion 1992 waren jedoch seine 14 bei NWA und WCW © WWE Network
PLATZ 21: DANIEL BRYAN - Seine von den Fans angetriebene Underdog-Story, die ihn bei WrestleMania 30 zum vereinigten WWE und World Title trug, war eine der besten WWE-Geschichten der vergangenen Jahre. Greift nach jahrelanger Verletzungspause nun in fünfter Regentschaft als Bösewicht an © Imago
PLATZ 20: CHRIS JERICHO - Vereinigte 2001 WWE und WCW World Title, mit Siegen über The Rock und Steve Austin, insgesamt sechsmaliger Champion, über Jahre hinweg Main Eventer - aber immer etwas im Schatten der ganz großen Namen © Getty Images
PLATZ 19: BOB BACKLUND - Der profilierte College-Ringer regierte von 1978 bis 1983 fünfeinhalb Jahre als Champion, war aber insgesamt nicht so erfolgreich und prägend wie andere Größen ihrer Zeit. Der letzte (W)WWF-Titelträger vor der Übernahme von Vince McMahon, dem Jüngeren, als neuem Chef - und der Ära Hulk Hogan © WWE
In den Neunzigern kehrte Backlund nochmal in die WWF zurück - und stieg in einer neuen Rolle als psychopathischer Bösewicht "Mr. Bob Backlund" mit einem Sieg über Bret Hart noch einmal kurz zum Titelträger auf © WWE
PLATZ 18: RANDY ORTON - Über viele Jahre hinweg ein verlässlicher Top-Player bei WWE, mit einer speziellen Aura als reptilienhaft-bedrohlicher "Apex Predator". Kein ganz so großer Star wie Generationsgenosse John Cena, dennoch nicht zu Unrecht insgesamt 13 Mal Champion © Getty Images
PLATZ 17: BATISTA - Das muskelbepackte "Animal" kristallisierte sich neben Cena als zweiter großer Fanliebling der Nullerjahre heraus. Insgesamt sechsmal WWE und World Champion, beendete seine Vollzeitkarriere 2010 und ging erfolgreich nach Hollywood © WWE
PLATZ 16: EDGE - Der "Rated R Superstar" war John Cenas kongenialer Gegenspieler, als der sich als Topstar etablierte. Der Kanadier regierte insgesamt 11 Mal als WWE und World Champion, ehe seine Karriere 2011 von einer Nackenverletzung abrupt gestoppt wurde © Getty Images
PLATZ 15: SHAWN MICHAELS - Der "Heartbreak Kid" wurde in den Neunzigern als arroganter Schönling populär, als netter Schönling auf den Champion-Thron gehoben. Unmöglich zu vergessen seine selbst eingesungene Einzugsmusik: "I'm just a sexy boy (sexy bo-oy)…" © WWE
Michaels erfüllte als Champion nicht ganz die Erwartungen, während seiner Regentschaft machte die Konkurrenzliga WCW Druck auf die WWF - und erst Michaels' phänomenal erfolgreicher Nachfolger Steve Austin erwies sich als die richtige Antwort © dpa Picture Alliance
Michaels musste Ende der Neunziger derweil wegen einer Rückenverletzung seine Karriere beenden. Jahre später kehrte der zuvor skandalbehaftete "Mr. WrestleMania" als geläuterte und gefeierte Legende in den Ring zurück. Trat 2010 als vierfacher Champion ab, ein Mini-Comeback 2018 war eher was für Nostalgiker © Imago
PLATZ 14: SUPERSTAR BILLY GRAHAM - Historische Regentschaft 1977/78, war als erster Heel (Bösewicht) über einen längeren Zeitraum Champion - fast immer vor ausverkauftem Haus. Sein schillerndes Auftreten war Blaupause für viele Stars nach ihm, auch Hulk Hogan war von ihm inspiriert © WWE
PLATZ 13: PEDRO MORALES - Der im Februar 2019 vestorbene Puertoricaner hielt den Titel zwischen 1971 und 1973 fast drei Jahre lang durchgehend, seine Auftritte im Madison Square Garden waren meistens ausverkauft. Hoch respektierter Publikumsliebling und Wegbereiter für zahlreiche lateinamerikanische Stars nach ihm © WWE
PLATZ 12: THE UNDERTAKER - Seit 1990 aktiv, der langlebigste Mythos der Liga, berühmt für seine Gänsehaut-Auftritte und seine einzigartige WrestleMania-Siegesserie © Imago
Im GOAT-Ranking der Champions dennoch nicht ganz weit vorn, weil seine sieben alles in allem recht kurzen Titelregentschaften nicht der wesentliche Faktor seiner Karriere waren. War als Champ nie der Bannerträger wie Hogan oder Cena. Musste er auch nicht sein, um auf seine Weise zur Legende zu werden © WWE 2016 All Rights Reserved
PLATZ 11: CM PUNK - Von 2011 bis 2013 434 Tage lang WWE-Champion, eine für die schnelllebige moderne Ära außerordentlich lange Zeit. Bis heute kultisch verehrt bei Fans, trotz seines geräuschvollen Abgangs 2014 © Getty Images
Punk war insgesamt fünfmal Champion und für sich und seine Fans auch eindeutig "The Best in the World". WWE wies ihm dennoch die zweite Geige hinter Cena zu, auch als Champ bestritt er nicht immer die Hauptkämpfe. Zu Recht oder zu Unrecht? Ansichtssache © WWE
PLATZ 10: RANDY SAVAGE - Unvergessen: der schillende "Macho Man" und Ehefrau Miss Elizabeth, mittlerweile leider beide verstorben. Savage war in den Achtzigern zweitgrößter Liebling der WWF-Fans hinter Hulk Hogan, löste ihn auch zwischenzeitlich als Champion ab. Er regierte über ein Jahr lang © Imago
In den Neunzigern folgte eine weitere Regentschaft mit Ric Flair als Widerpart. Savage ist eine absolute Ikone, die zahllose spätere Stars inspirierte, aus der heutigen Generation ist zum Beispiel Bayley ein Superfan © WWE
PLATZ 9: BRET "HITMAN" HART - Der hoch respektierte Edel-Techniker und Sonnenbrillen-Verschenker aus Kanada war Mitte der Neunziger das Gesicht der WWF und absoluter Liebling in Deutschland, wo das Wrestling Anfang der Neunziger ebenfalls boomte. In Amerika zündete er aber kommerziell nicht gleichermaßen wie Hogan © Imago
PLATZ 8: BROCK LESNAR - Nicht bei allen WWE-Fans populär, weil er seit seinem Comeback 2012 nur noch in Teilzeit auftritt. Dennoch ist Lesnars Beitrag zu WWE hoch einzuschätzen, das "Beast Incarnate" bringt einen X-Faktor mit, den kein anderer hat: Glaubwürdigkeit als echter Fighter © Getty Images
Lesnar regierte zwischenzeitlich auch als Schwergewichts-Champion der UFC, die explosive Athletik des Ex-Ringers verleiht seinen Kämpfen eine einzigartige Big-Fight-Aura. Nicht ohne Grund Abo-Champion bei WWE, seit Ende 2018 zum zweiten Mal Universal Champ, vorher viermal WWE-Champion © Getty Images
PLATZ 7: ROMAN REIGNS - Zum neuen Star erkoren, nachdem John Cena sich mehr und mehr Richtung Hollywood wandte, stand seit 2015 in jedem WrestleMania-Hauptkampf, ehe er 2018 an Leukämie erkrankte, hielt viermal den WWE und den Universal Title © WWE
Reigns sorgte (wie vor ihm auch Cena) stets für gespaltene Reaktionen, war dennoch auf dem Weg zum kommerziell erfolgreichsten Star seiner Generation - und dürfte es auch werden, wenn die Gesundheit ein Comeback zulässt © Imago
PLATZ 6: TRIPLE H - Heute WWE-Vorstand, über viele Jahre hinweg der meistgehasste Wrestler bei WWE. Hat seinen Job als Gegenspieler von The Rock, Steve Austin und Co. also sehr gut gemacht © WWE
Der "Cerebral Assassin" besticht durch Charisma, Intensität und Ringhandwerk der alten Schule, war 14 Mal WWE und World Champion, die zweitmeisten Regentschaften hinter John Cena © WWE 2016 All Rights Reserved
PLATZ 5: THE ROCK - Zusammen mit "Stone Cold" Steve Austin der zweite Superstar der boomenden "Attitude Era". Rocky ergänzte Austins eher herben Charme durch Lässigkeit, Witz ... © WWE
... und die unvergleichliche Augenbraue © Imago
Der zehnmalige Champion unterhielt die Massen so gut, dass ihn die WWE letztlich an Hollywood verlor, wo er ein hochbezahlter und populärer Filmstar wurde. Seine Ringkarriere war für ihn letztlich also nur Zwischenstation - eine enorm erfolgreiche. Feierte später ein Teilzeit-Comeback, um seinen Erben Cena zu veredeln © Imago
PLATZ 4: BRUNO SAMMARTINO - Sie nannten ihn "The Living Legend", lange vor seinem Tod 2018. Der Größte seiner Zeit und Halter eines wohl für immer unschlagbaren Rekords: Seine beiden Titelregentschaften zwischen 1963 und 1977 summieren sich auf eine Netto-Laufzeit von unglaublichen 4040 Tagen, somit mehr als 11 Jahren © WWE All Rights Reserved
Der Sohn italienischer Einwanderer war ein Idol mit Langzeitwirkung - für Sänger Bruno Mars war er Namenspate. Das einzige, was Sammartinos Vermächtnis leicht einschränkt: Zu seinen Zeiten war die damalige WWWF noch eine Regional-Promotion, kein globales Phänomen © instagram.com/brunomars/
PLATZ 3: JOHN CENA - Lange suchte WWE nach dem Ende der "Attitude Era" nach einem Superstar, 2005 fand sie ihn. Als böser weißer Möchtegern-Rapper machte er auf sich aufmerksam ... © WWE
... als Publikumsliebling (wenngleich er als solcher lange polarisierte) wurde er zum legitimen Nachfolger vergangener Helden © Getty Images
Cena war 16 Mal WWE und World Champion (Rekordwert bei WWE, ligaübergreifend auf einer Stufe mit Ric Flair), die Liga soll pro Jahr teils über 100 Millionen Dollar allein an seinem Merchandise-Wert verdient haben © WWE
Cena ist wie The Rock mittlerweile im Hauptberuf Hollywood-Schauspieler, bei den Ringauftritten, die er noch absolviert, vermarktet ihn WWE mittlerweile als "Greatest Of All Time". SPORT1 meint jedoch: Zwei andere stechen ihn aus © Getty Images
PLATZ 2: "STONE COLD" STEVE AUSTIN - Ein raues, Bier trinkendes und wild losprügelndes Original aus Texas, das Ende der Neunziger genau das lieferte, was das der bunten und braven Helden müde Publikum sehen wollte © Imago
Austin löste 1998 bei WrestleMania Shawn Michaels als Champion ab (Gastringrichter: Mike Tyson) - und war der Auslöser des damaligen Wrestling-Booms, der "Attitude Era". Er half WWE aus einer tiefen Krise, in die sie nach einer Abwanderungswelle zur Konkurrenzliga WCW gerutscht war © Getty Images
Als Gegenspieler für Austin setzte sich WWE-Chef Vince McMahon selbst in Szene. Er mimte den bösen Boss, der den ungeliebten Angestellten mit allen Mitteln loswerden wollte - und dafür sogar selbst mit ihm in den Ring stieg. Die Fehde machte die WWF letztlich wieder zur einzigen Macht im US-Wrestling. Sie kaufte die WCW 2001 auf © Getty Images
Austin beendete seine Karriere 2003 wegen Nackenproblemen, dennoch: Der Erfolg der fünfjährigen Austin-Ära (sechs Titelregentschaften) war beispiellos, rettete WWE aus existenzieller Not und machte sie wieder zum Marktführer © Getty Images
PLATZ 1: HULK HOGAN - "Whatcha gonna do when Hulkamania runs wild on you?" Terry Bollea, ein aus Georgia stammender Amateur-Baseballer und Rock-Bassist, stellte einiges auf den Kopf, als er zu Hulk Hogan wurde - dem Wrestling-Star schlechthin © Imago
Die World Wrestling Federation, die Mitte der Achtziger von einer regionalen Liga zum landes- und weltweit operierenden Unternehmen expandierte, setzte auf Hogan als Zugpferd - und setzte richtig: Seine erste, über vier Jahre lange Titelregentschaft 1984 bis 1988 machte WWE zu dem, was sie heute ist © Imago
Hogan machte Wrestling zum Popkultur-Phänomen, stand nicht nur im Ring im Mittelpunkt, er spielte im A-Team und diversen mehr oder weniger gelungenen Filmen mit, wurde eine Showgröße - und blieb das auch nach seiner aktiven Karriere © Imago
Ein Rassismus-Skandal trübte 2015 sein Image, er flog deswegen für drei Jahre aus der WWE Hall of Fame. Als WWE-Champion und Aushängeschild war er dennoch der Größte aller Zeiten © Getty Images

Noch ist er bei der UFC unter Vertrag und fing dort zuletzt als Kommentator bei einer Tochterpromotion an. Eine Rückkehr in den Wrestling-Ring hat Punk wiederholt ausgeschlossen, nicht nur in Bezug auf WWE. Im Januar berichtete der Observer, dass er auch der damals frisch gegründeten Liga AEW auf Anfrage einen Korb gegeben hätte.

War sein Auftritt am Wochenende die Wende? Völlig unklar - es könnte auch schlicht eine folgenlose Mischung aus Insider-Gag und werbewirksamem Freundschaftsdienst für die Liga des alten Kumpels sein. Punk war zwischen 1999 und 2003 oft in der Indy-Szene von Wisconsin unterwegs, trat dabei auch mehrfach in der Knights-of-Columbus-Halle an - die demnächst abgerissen wird.

Punks Rückkehr ist in dieser Form keine echte Abkehr seiner bisherigen Linie, sie deckt sich auch mit einer Ankündigung, die er im Jahr 2016 bei ESPN gemacht hatte: Damals erklärte er, dass er sich ein Wrestling-Comeback nur auf eine Art und Weise vorstellen könnte, die "sehr Monty Python" sei: "Ich könnte in einem Ninja-Outfit gegen einen meiner Kumpels antreten, ohne dass es jemand mitbekommt", kündigte er damals an.

Es wirkte in West Allis nicht so, als ob Punk dabei sei, für sein Comeback zu trainieren, im Vergleich zu seinen aktiven Zeiten hat er Muskelmasse abgebaut.