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München - Baron Corbin klettert mit seinem Sieg beim King of the Ring in der WWE-Hierarchie. Den Thron im Powerranking erobert aber ein anderer von Becky Lynch.

Ein großer Wrestling-Monat steht rückt näher.

Im Oktober 2019 treten die neuen, gigantischen TV-Verträge von WWE in Kraft, SmackDown Live bekommt in den USA eine neue Heimatstation und - zudem startet der "Wednesday Night War" von NXT mit der neuen Liga AEW. Ein neuer Draft, um RAW und SmackDown für die große Herbstsaison neu aufzustellen ist auch geplant.

Vorher wirft SPORT1 noch einen Blick auf die WWE-Hierarchie vor den Wochen der Wahrheit. In das monatliche Powerranking fließen wie immer die Ergebnisse der Matches und deren Relevanz ein, aber auch die allgemeine Darstellung des Charakters, die On-Air-Zeit, die Leistung im Ring und außerhalb werden berücksichtigt.

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Höchster Neueinsteiger in diesem Monat: Baron Corbin, der ungeliebte Sieger des King-of-the-Ring-Turniers. Den Thron im Ranking erobert aber ein anderer von Becky Lynch.

10. Sasha Banks (Vormonat: nicht gelistet)

Nach ihrem furiosen Comeback steht Sasha Banks direkt im Mittelpunkt der Division. Auch wenn sie den Titel bei Clash of Champions noch nicht erringen konnte, ist die Regentschaft von Banks' alter Horsewomen-Kollegin Becky Lynch so gefährdet wie nie zuvor.  

9. Erick Rowan (-)

Einen unerwarteten Push könnte man Rowans Werdegang nennen. Nachdem er Daniel Bryan aber mehrmals vermöbeln durfte und keinen Geringeren als Roman Reigns sogar in einem Match gepinnt hat, ist er mit freundlicher Unterstützung seines zurückgekehrten Kumpels Luke Harper erstmals im Ranking.

8. The Fiend alias Bray Wyatt (8)

Ohne ein Match zu bestreiten, hat es Bray Wyatt wieder auf Platz acht des Rankings geschafft. Der "Fiend" ist das wahrscheinlich interessanteste Projekt bei WWE seit langer Zeit, eine Auftritte und Firefly-Funhouse-Segmente werden perfekt dargestellt und von den Fans dementsprechend gewürdigt. Der nächste Höhepunkt ist das Titelmatch gegen Seth Rollins bei Hell in a Cell.

7. Becky Lynch (1)

Durch ihre wenig souveräne Titelverteidigung stürzt die ehemalige Nummer 1 in die untere Hälfte des Rankings ab. Auch wenn Sie in der Fehde mit Sasha Banks nicht wie die Schwächere dargestellt wird, so scheint das Momentum in die Richtung ihrer Kontrahentin zu schwingen. Doch auch ein Titelverlust bei Hell in a Cell würde Lynch nicht lange vom Main Event fernhalten können.

6. Shinsuke Nakamura (-)

Seitdem Sami Zayn zu seinem Partner gemacht wurde, ist der Intercontinental Champion häufiger bei SmackDown zu sehen. Dass er nur schlecht Englisch spricht, wird kaschiert und Nakamura kann sich auf seine hervorragende In-Ring Arbeit konzentrieren. Bis jetzt läuft dies auch sehr erfolgreich. Nachdem The Miz besiegt wurde, musste diese Woche Ali den Kinshasa einstecken.

5. Baron Corbin (-)

Der von den Fans verachtete Corbin hat am Montag seinen Siegeszug zum King of the Ring erfolgreich beendet. Neben seiner Promostärke durfte Baron auch beweisen, dass er als Wrestler besser ist als sein Ruf. Dass er nur eine Nacht später seine Krone, Zepter, Gewand und Thron durch seinen im Finale unterlegenen Kontrahenten Chad Gable zerstört bekam, mindert seinen Erfolg jedoch geringfügig. 

Wissenswertes zum Thema Wrestling

4. Kofi Kingston (4)

Kofi konnte sich Randy Orton schneller als erwartet vom Hals schaffen. Trotz einiger - für seine Regentschaft beispielslose - Beatdowns in den letzten Wochen, hat er seinen Titel souverän gegen die Viper verteidigen können. Am Freitag in einer Woche wartet allerdings Brock Lesnar, gegen den es eng wird.

3. AJ Styles (3)

Er ist zwar lediglich US Champion, verleiht dem Titel aber einen hohen Grad an Relevanz. AJ und der OC werden als ernstzunehmende Gefahr bei RAW dargestellt und weiterhin zeigt AJ wöchentlich starke Matches. Seine Dominanz gegen Cedric Alexander untermalt seinen Status noch einmal. Selbst dass er auserkoren wurde, im New Yorker Madison Square Garden der Ikone Stone Cold Steve Austin zum Opfer zu fallen, ist als indirekter Ritterschlag zu verstehen.

2. Bayley (2)

Ihre Transformation hin zum Bösewicht, die aber weiterhin die Gute mimt, ist hervorragend gelaufen. Die lang benötigte Wendung in Bayleys Charakter tut nicht nur ihrem Titelrun, sondern vielmehr ihrer Entwicklung gut. Es wird interessant zu sehen, wie ihr Turn weiterläuft und ob sie dabei weiterhin der SmackDown-Champion bleiben darf.

1. Seth Rollins (2)

Im sechsten SPORT1-Powerranking übernimmt Seth Rollins erstmals die Spitzenposition. Durch seinen Doppel-Titelrun, seine starke Titelverteidigung gegen Braun Strowman bei Clash of Champions und konstant starke Leistungen, hat er sich den Platz an der Sonne reichlich verdient. Betrachtet man allerdings seinen nächsten Gegner, muss man sich fragen, wie lange er seinen Universal Title noch behalten kann.

Die folgenden Superstars mussten sich aus dem Powerranking verabschieden: Charlotte Flair (10), Alexa Bliss & Nikki Cross (7), Kevin Owens (5) und Roman Reigns (3)

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