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Cody Rhodes feierte bei AEW Dynamite sein TV-Comeback
Cody Rhodes feierte bei AEW Dynamite sein TV-Comeback © All Elite Wrestling
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München - Bei AEW Dynamite kehrt Cody Rhodes zurück, der Hype für "Blood and Guts" zieht an - die Quote aber fällt wegen eines politischen Ereignisses.

WWE-Rivale AEW hat den Hype um sein bislang wohl größtem Match des Jahres nochmals angeheizt - und eine Woche vor dem großen Käfigduell "Blood and Guts" auch das Rahmenprogramm aufgewertet.

Bei der letzten Ausgabe der TV-Show Dynamite vor dem Spezialevent am kommenden Mittwoch feierte Publikumsliebling und Liga-Co-Chef Cody Rhodes ein umjubeltes Comeback.

Vor dem großen, an die legendären "War Games" bei WCW erinnernde Duell zwischen Chris Jerichos Inner Circle und dem an die Four Horsemen erinnernden Super-Bündnis The Pinnacle um Jungstar MJF und Horsemen-Original Tully Blanchard folgen derweil die letzten Giftpfeile. In einer großen Konfrontation der beiden Gruppierungen wurden auch erste Details zum Ablauf enthüllt.

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Eine Millionen-Quote, die AEW in den USA in den beiden Wochen nach dem Sendeplatzwechsel von Konkurrent WWE NXT einfahren konnte, gab es für Dynamite diesmal nicht: Die Dynamite-Quote sank auf von 1,1 Millionen auf 889.000 Zuschauer, das Rating in der Zielgruppe 18 bis 49 von 0,37 auf 0,33.

Bei der Einordnung sind allerdings die für AEW an dem Abend schwierigen Umstände zu beachten: Die vielbeachtete Kongressrede von US-Präsident Joe Biden zog viele Zuschauer zu den damit befassten Nachrichtensendungen, von den zehn meistgesehenen US-Sendungen an dem Abend befassten sich sieben mit der Biden-Rede.

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Cody Rhodes prügelt sich mit Verräter QT Marshall auf Bus

Codys unangekündigte Rückkehr erfolgte während eines Sechs-Mann-Tag-Team-Matches, bei dem sein älterer Bruder Dustin und seine Kumpanen Billy Gunn und Lee Johnson auf die Gruppierung The Factory um Nachwuchstrainer QT Marshall, der sich mit seinen Schützlingen auf brutale Weise gegen Codys "Nightmare Family" gestellt hatte.

Marshall und die früheren WWE-Talente Aaron Solow und Nick Comoroto strichen einen unfairen Sieg ein, als das vierte Factory-Mitglied, der frühere Sauerland-Boxprofi Anthony Ogogo, eingriff und Johnson niederstreckte. Es folgte eine Massenprügelei, an deren Ende Marshall in den Backstage-Bereich flüchtete - wo ihm dann jedoch der wochenlang von der Bildfläche verschwundene Rhodes aus einem Bus entgegensprang.

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Rhodes ging auf Marshall los, der versuchte, auf das Dach des Busses zu fliehen - wo er aber von Rhodes abgefangen und in den Figure Four Leg Lock genommen wurde. Die Konfrontation wird in einem Match der beiden kommende Woche münden (Warum Cody Rhodes mit WWE brach und AEW aufbaute).

Chris Jericho und MJF lassen letzte Giftpfeile fliegen

Kernstück der dann anstehenden Episode wird aber das titelgebende Blood and Guts Match sein, vor dem sich der Inner Circle und The Pinnacle in dieser Woche in einem als "Parlay" (Verhandlung) verkauften Rededuell gegenüberstanden.

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Bei der Gelegenheit sollte eigentlich auch ein Münzwurf entscheiden, wer bei dem Match den Überzahl-Vorteil bekommen würde - also das Recht, bei den abwechselnden Einzügen der einzelnen Teilnehmer zuerst einen neuen Mann in den Ring zu schicken. Sammy Guevara vom Circle ließ sich von Rivale Shawn Spears allerdings dazu provozieren, dem Pinnacle den Vorteil zu überlassen. Er selbst werde dann für den Circle das Match beginnen und jeden bekämpfen, den der Pinnacle schicke.

Das Parlay gipfelte dann in einem letzten Schlagabtausch der Anführer, in dem MJF Jericho gönnerhaft zugute hielt, viel für den Aufbau von AEW getan zu haben. Nun aber werde er ihm den Gefallen tun, ihn von seiner Verantwortung zu befreien und selbst an die Spitze von AEW zu rücken - während Jericho konterte, dass MJF ein privilegiertes Jungchen sei, während er sich seinen Platz in der Branche hart erkämpfen hatte müssen.

Genau das müsse MJF nun auch tun, wenn er so groß werden wolle wie er. Er und seine Kumpels müssten ihn und seine Circle-Kollegen allerdings umbringen, um sie von ihrem Platz zu verdrängen.

Wissenswertes zum Thema Wrestling

Darby Allin und Sting werden attackiert

Im Hauptkampf der dieswöchigen Episode verteidigte Jungstar Darby Allin einmal mehr seinen TNT-Titel, diesmal gegen den maskierten 10 (Preston Vance) von der Dark Order, der damit sein vorher erklärtes Ziel verfehlte, einen großen Sieg zu Ehren seines tragisch verstorbenen Mentors Brodie Lee zu feiern.

Nach dem Match wurde Allin einmal mehr Opfer einer Attacke von Ethan Page und Scorpio Sky, die diesmal auch die mit Allin verbündete Legende Sting übermannten.

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Die weiteren Highlights:

- Die Tag Team Champions The Young Bucks wurden nach einem Sieg über die Sydal Brothers vom Duo SCU (Frankie Kazarian und Christopher Daniels) zur Rede gestellt, das ihnen ihre Hinwendung zu World Champion Kenny Omega und ihre neue, arrogante Einstellung vorhielt. Kazarian und Daniels erinnerten an ihr vor einigen Monaten gegebenes Versprechen, sich bei ihrer nächsten Niederlage aufzulösen, sie hätten sich damit zu einer Siegesserie motiviert, die sie auf Platz 1 im offiziellen Ranking der AEW-Teams manövriert hat - und sie würden nun mit Freude den Bucks ihren Titel abnehmen.

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- World Champion Omega - seit Sonntag auch Titelträger der Partnerliga Impact - wurde von Rivale Eddie Kingston zum Kampf gefordert, der aber stattdessen seinen Kumpel Michael Nakazawa vorschickte. Omegas Plan, nur zuzusehen, wie andere die Drecksarbeit erledigen, wurde aber von Ex-Champion Jon Moxley durchkreuzt, der auf Omega losging. Kommende Woche gibt es ein Tag Team Match zwischen Moxley und Kingston sowie Omega und Nakazawa. Für die Woche darauf wurde ein weiteres Moxley-Match verkündet: Der ehemalige Dean Ambrose trifft dann auf Japan-Legende Yuji Nagata und verteidigt den US-Title, den er bei NJPW errungen hat.

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- Einen gebrauchten Abend erlebte das Ehepaar Kip Sabian und Penelope Ford. Ford verlor ihr Match gegen die aus einer langen Verletzungspause zurückgekehrte Kris Statlander, Sabian wurde hinter den Kulissen von seinem bisherigen Buddy Miro (ehemals: Rusev) verprügelt, der ihm signalisierte, dass er ihn inzwischen als Ballast empfindet.

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Die Ergebnisse von AEW Dynamite am 28. April 2021:

Brian Cage besiegt Hangman Page
Non Title Match: The Young Bucks besiegen The Sydal Brothers
Orange Cassidy besiegt Penta El Zero Miedo
Kris Statlander besiegt Penelope Ford
The Factory (QT Marshall, Aaron Solow & Nick Comoroto) besiegen The Nightmare Family (Dustin Rhodes, Billy Gunn & Lee Johnson)
TNT Title Match: Darby Allin (c) besiegt 10

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