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Auch Clemens Prokop ist ein Kritiker Alfons Hörmanns
Clemens Prokop würde die Leichtathletik-EM gerne bald wieder in Berlin erleben © Getty Images
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Die Leichtathletik-EM 2018 ist ein voller Erfolg für Berlin. OK-Chef plädiert nach dem Besucher-Rekord für eine erneute Bewerbung für die EM 2022.

Clemens Prokop hat eine erneut Bewerbung Berlins für die Leichtathletik-EM 2022 gefordert. "Berlin würde sich für die EM 2022 anbieten. Die Stadt hätte alle Möglichkeiten, die Veranstaltung ohne größere Investitionen auszurichten", sagte der OK-Chef für die diesjährige Europameisterschaft im Berliner Olympiastadion.

Dass die Leichtathletik-EM 2022 Teil der neuen European Championships ist und Berlin dann mehrere Titelkämpfe gleichzeitig ausrichten müsste, sei kein Problem. "Grundsätzlich sind die Sportstätten ja da", meinte Prokop, von 2001 bis 2017 Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV).

Die Athleten schwärmten nach ihren Wettkämpfen regelmäßig vom Stadion und der guten Stimmung. "Die geile Kulisse hat mich beflügelt und mich über die Latte getragen", sagte Hochsprung-Europameister Mateusz Przybylko. "Ich glaube, so etwas werde ich nie wieder erleben", meinte Pamela Dutkiewicz nach ihrem Silberlauf über 100 m Hürden.

Von einem Sommermärchen kann vielleicht nicht die Rede sein, aber eine stürmische Sommerparty war die EM allemal. Auch wenn es an den ersten Tagen leere Blöcke gab, mit über 300.000 verkauften Tickets wurde ein neuer EM-Rekord erreicht. "Wenn ich die reinen Fakten nehme, die Zuschauer-Resonanz, die Medien-Daten, die Reaktionen von Sportlern und Funktionären, dann war das ein Riesen-Erfolg", so Prokop.

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