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Asbel Kiprop gewann bei den Olympischen Spielen in Peking Gold
Asbel Kiprop gewann bei den Olympischen Spielen in Peking Gold © Getty Images
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Asbel Kiprop wird nach seinem positiven Dopingtest vom Weltverband IAAF gesperrt. Der 29-jährige Kenianer hat die Vorwürfe stets bestritten.

Kenias gefallener Leichtathletik-Star Asbel Kiprop ist anderthalb Jahre nach seinem positiven Dopingtest für vier Jahre von der Disziplinarkommission des Weltverbandes IAAF gesperrt worden.

Der 29 Jahre alte Peking-Olympiasieger und dreimalige Weltmeister über 1500 m war Ende 2017 positiv auf das Blutdopingmittel Epo getestet worden.

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Die Sperre greift rückwirkend zum Beginn seiner provisorischen Suspendierung im Februar 2018, Kiprop könnte damit im Februar 2022 wieder laufen. Realistisch dürfte die Sperre aber sein Karriereende bedeuten.

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Kiprop beuteuert Unschuld

Kiprop hatte sich gegen die Dopingvorwürfe auch wegen finanzieller Sorgen nicht juristisch gewehrt, aber seine Unschuld bekräftigt.

"Es hat keinen Sinn, den Kampf fortzusetzen, um meinen Namen reinzuwaschen ohne die Unterstützung meiner Manager, meines Verbandes und der Regierung", sagte der 28-Jährige, der den Verdacht geäußert hatte, dass seine Probe manipuliert worden sei: "Ich bin total unschuldig. Es ist ungerecht."

Kiprop ist einer der prominentesten von vielen Dopingsündern der ins Zwielicht geratenen Läufernation Kenia. Seit 2004 sind 138 Leichtathleten des ostafrikanischen Landes positiv getestet worden.

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