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Weil Tatyana Lysenko (M.) der Sieg aberkannt wurde, rückt Betty Heidler (r.) auf Platz zwei vor
Weil Tatyana Lysenko (M.) der Sieg aberkannt wurde, rückt Betty Heidler (r.) auf Platz zwei vor © Getty Images
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Sieben Jahre nach Olympia in London bekommt Betty Heidler die Silbermedaille im Hammerwurf. IOC-Präsident Thomas Bach reist persönlich an.

Sieben Jahre nach den Olympischen Spielen von London hat die frühere Hammerwurf-Weltmeisterin Betty Heidler nachträglich ihre Silbermedaille überreicht bekommen. Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), übergab der 35-Jährigen ihre Medaille am Samstag im Rahmen einer Zeremonie in der Zentrale des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Frankfurt.

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Die ursprüngliche Olympiasiegerin Tatyana Lysenko aus Russland war nachträglich des Dopings überführt worden. Heidler rückte dadurch von Bronze auf Silber nach vorne.

"Heute endlich die richtige Medaille in Händen zu halten, ist ein gutes Gefühl. Und sie von IOC-Präsident Thomas Bach persönlich überreicht zu bekommen, ehrt mich außerordentlich", sagte Heidler: "Auf der anderen Seite hoffe ich dringend, dass ein weiter verbesserter Anti-Doping-Kampf dazu führt, dass nachträgliche und späte Korrekturen gar nicht mehr erforderlich werden. Denn so sehr ich mich heute freue, so sehr fehlt mir der unwiederbringliche Moment von 2012."

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Heidler hatte ihre Karriere 2016 beendet. Ihre Frankfurter Teamkollegin Kathrin Klaas, die bei der EM in Berlin Abschied von der internationalen Bühne genommen hatte, rückte von Platz fünf auf vier vor.

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