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Konstanze Klosterhalfen (r.) lief in London eine neue Saisonbestzeit
Konstanze Klosterhalfen (r.) lief in London eine neue Saisonbestzeit © Getty Images
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Konstanze Klosterhalfen läuft beim Diamond League Meeting in London knapp an der Vier-Minuten-Marke vorbei. Für das Highlight des Tages sorgt ein Norweger.

Die Schnelligkeit ist da, die Frische fehlt noch: Deutschlands Lauf-Hoffnung Konstanze Klosterhalfen hat bei ihrer Rückkehr nach Europa gute Ansätze gezeigt und beim Diamond-League-Meeting in London an der Vier-Minuten-Marke über ihrer Paradestrecke 1500 m geschnuppert.

Nach einer mutigen Attacke wurde die 22 Jahre alte Wahl-Amerikanerin aber schließlich noch auf Platz fünf durchgereicht.  

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"Ich bin nicht ganz zufrieden. Ich hatte auf einen langen Spurt gehofft, das ist aber nicht aufgegangen", sagte Klosterhalfen. Bei ihrem ersten Europa-Start in der WM-Saison lief die in Oregon trainierende Leverkusenerin gute 4:00,43 Minuten, auf der Schlussbahn war die britische Siegerin Laura Muir rund zwei Monate vor dem Saisonhöhepunkt in Doha (27. September bis 6. Oktober) aber noch deutlich stärker. 

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Europameisterin Muir siegte in starken 3:58,25 Minuten vor der Kenianerin Winny Chebet (3:59,93) und der Kanadierin Gabriela Debues-Stafford (4:00,26). Klosterhalfen hatte ihre persönliche Bestzeit mit 3:58,92 Minuten vor zwei Jahren im Olympiastadion Berlin erzielt, wo sie am ersten August-Wochenende nach dem deutschen Meistertitel greift. Ihre Saisonbestleistung stand vor London bei 4:03,30. 

Speerwerferin Hussong Dritte

Im Speerwerfen verpasste Europameisterin Christin Hussong in London den zweiten Diamond-League-Erfolg ihrer Karriere. Die Siegerin von Lausanne musste sich mit guten 65,73 m als Dritte der weißrussischen Ex-Europameisterin Tatjana Chaladowitsch (66,10) und der Australierin Kelsey-Lee Barber (65,85) geschlagen geben.   

Über 100 m Hürden verpasste Ex-Europameisterin Cindy Roleder als Vorlauf-Fünfte in 13,05 Sekunden das Finale. Den Endlauf gewann die jamaikanische Ex-Weltmeisterin Danielle Williams in der Jahresweltbestzeit von 12,32 Sekunden.

Warholm verbessert Europarekord

Für die überragende Leistung am ersten Wettkampftag sorgte der Norweger Karsten Warholm mit einem Europarekord über 400 m Hürden. Der 23-Jährige, der 2017 an gleicher Stelle Weltmeister geworden war, lief bei seinem überlegenen Sieg in 47,12 Sekunden 21 Hundertstel schneller als bei seiner bisherigen Bestmarke, die er am 13. Juni in Oslo aufgestellt hatte.

"Ich versuche immer zu überraschen, aber das ist keine Selbstverständlichkeit. Es braucht eine Menge Arbeit und Hingabe für solch außergewöhnliche Zeiten", sagte Warholm, der zudem die Jahresweltbestzeit des Amerikaners Rai Benjamin (47,16) unterbot und auf Platz sieben der "ewigen" Weltrangliste vorrückte.  

Das Meeting in London ist das einzige im Diamond-League-Kalender, das sein Programm auf zwei volle Tage aufteilt. Am Sonntag sind unter anderem Weitsprung-Europameisterin Malaika Mihambo, Sprint-Ass Gina Lückenkemper und Diskus-Olympiasieger Christoph Harting am Start.

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