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Christoph Harting hat sich mit seinen Aussagen beim Leichtathletik-Verband unbeliebt gemacht
Christoph Harting hat sich mit seinen Aussagen beim Leichtathletik-Verband unbeliebt gemacht © Getty Images
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Christoph Harting macht mit kritischen Äußerungen zur Bedeutung der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften von sich reden. Der Verband äußert nun Kritik.

Diskus-Olympiasieger Christoph Harting hat nach seinen teilweise irritierende Aussagen über den Status der DM im Rahmen der Titelkämpfe in Berlin einen Rüffel kassiert.

"Von diesen Äußerungen distanziert sich der DLV", sagte Idriss Gonschinska, Generaldirektor Sport im Deutschen Leichtathletik-Verband. In einem gemeinsamen Gespräch hätte er dies gemeinsam mit Diskus-Bundestrainer Marko Badura dem eigenwilligen Berliner "noch einmal verdeutlicht".

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Harting nicht für WM nominiert

"Unter anderem wurden Harting die Kritikpunkte sowie die Erwartungshaltung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes an den öffentlichen Auftritt von Bundeskaderathleten dargelegt und die Rahmenbedingungen einer kooperativen Zusammenarbeit umfassend erläutert", hieß es in einer DLV-Mitteilung. 

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Harting war am Freitag (noch) nicht für die WM in Doha (27. September bis 6. Oktober) nominiert worden, dies dürfte aber nicht im direkten Zusammenhang mit seinem Verhalten stehen.

Harting hatte sein Scheitern in Berlin ohne einen gültigen Versuch am Samstag achselzuckend abgetan. "Es könnte mir nicht egaler sein. Es ist nur eine deutsche Meisterschaft - halb so wild", sagte er.

Deutsche Meisterschaft wenig bedeutend?

Schon vor dem Wettkampf hatte er in der Berliner Zeitung verkündet, dass es "wenig Unbedeutenderes als einen deutschen Meistertitel" gebe, und die Teilnahme-Pflicht an der DM im Hinblick auf internationale Einsätze als "letzte Erpressungsmöglichkeit der deutschen Leichtathletik" bezeichnet.

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Laut DLV habe Harting in dem klärenden Gespräch mit Gonschinska und Badura auf seine besondere Situation im Vorfeld der DM verwiesen und von der Entwicklung seines Formaufbaus sowie immer wieder eingetretenen Störungen im Vorbereitungsprozess auf die Meisterschaften berichtet.

"Die Kritikpunkte konnte er nachvollziehen. Zudem habe er das persönliche Gespräch zu seinen Mitbewerbern schon am Vortag des Gesprächs mit dem DLV gesucht", hieß es.

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