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Gesa Felicitas Krause lief neuen Weltrekord
Gesa Felicitas Krause lief neuen Weltrekord © Getty Images
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Gesa Felicitas Krause läuft beim ISTAF neuen Weltrekord. Malaika Mihambo und Johannes Vetter glänzen in Berlin ebenfalls mit starken Leistungen.

Diskus-Olympiasieger Christoph Harting kommt weiterhin nicht aus seinem Leistungstief heraus.

Der 29 Jahre alte Lokalmatador landete am Sonntag beim ISTAF in Berlin mit 60,06 m in drei Versuchen nur auf dem neunten und letzten Rang und musste den Wettkampf vorzeitig beenden.

Harting war zuletzt sowohl bei den Europameisterschaften 2018 sowie den deutschen Titelkämpfen 2019 in Berlin ohne gültigen Versuch geblieben. Den Sieg sicherte sich der Pole Piotr Malachowski (65,17 m), bester Deutscher war David Wrobel (Magdeburg/63,43 m) als Dritter.

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Weltrekord von Krause

Hindernis-Europameisterin Gesa Felicitas Krause hat drei Tage nach ihrem deutschen Rekord in Zürich für ein weiteres Highlight gesorgt. Beim ISTAF gewann die 27-Jährige über die unüblichen 2000 m in der Weltrekord-Zeit von 5:52,80 Minuten. Die alte Bestmarke hielt die Russin Gulnara Samitowa, die 2004 handgestoppte 5:59,4 gelaufen war.

Speerwurf-Weltmeister Johannes Vetter hat bei der WM-Generalprobe seine Ansprüche auf die Titelverteidigung untermauert. Der 26-Jährige gewann mit 85,40 m und verwies den deutschen Meister Andre Hofmann (82,16 m) sowie Olympiasieger und Europameister Thomas Röhler (80,33 m) auf die Plätze drei und fünf.

Mihambo weiter formstark

Weitsprung-Europameisterin Malaika Mihambo hat die letzte Bewährungsprobe vor den Weltmeisterschaften in Doha (27. September bis 6. Oktober) mit Bravour bestanden. Beim ISTAF gewann die 25-Jährige mit starken 6,99 m. Bereits bei den deutschen Meisterschaften Anfang August hatte Mihambo mit der Weltjahresbestleistung von 7,16 m begeistert. 

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Vize-Europameisterin Gina Lückenkemper hat eine durchwachsene WM-Generalprobe hingelegt. Beim ISTAF kam die 22 Jahre alte Top-Sprinterin am Sonntag in ihrem Lauf in 11,15 Sekunden nur auf Rang vier. Damit blieb sie eine Hundertstelsekunde über ihrer Saisonbestleistung. Den Sieg holte die Polin Ewa Swoboda (11,07 Sekunden).

Mit der 4x100 m-Staffel lief es später jedoch ungleich besser. Zusammen mit der deutschen Meisterin Tatjana Pinto, Lisa-Marie Kwayie, Yasmin Kwadwo lief Lückenkemper in 41,67 Sekunden Weltjahresbestleistung. 

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