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Cindy Roleder will vor den Olympischen Spielen kein Risiko eingehen
Cindy Roleder kann die Absage der Hallen-WM nachvollziehen © Getty Images
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Cindy Roleder hält die Entscheidung, die Hallen-WM in der Leichtathletik wegen des Coronavirus abzusagen, für richtig. Dennoch hätte es eine Alternative gegeben.

Hürdensprinterin Cindy Roleder kann die Absage der für Mitte März geplanten Hallen-WM der Leichtathleten im chinesischen Nanjing wegen des grassierenden Coronavirus nachvollziehen.

"Die Entscheidung ist aus gesundheitlichen Gründen richtig", sagte die Ex-Europameisterin vor ihrem Start beim PSD Bank Meeting in Düsseldorf am Dienstag, schränkte aber ein: "Vielleicht wäre es gut gewesen, die WM in eine andere Region zu legen."

WM auf 2021 verschoben

Der Weltverband World Athletics hatte in der Vorwoche die Verschiebung der Titelkämpfe in den März 2021 verkündet, Ausrichter bleibt Nanjing. Ein anderer Austragungsort für 2020 sei in Erwägung gezogen, dies aber aufgrund des engen Terminplans im Olympiajahr verworfen worden.

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Roleder, die sich gegen einen Start in Nanjing entschieden hatte, war am Freitag beim Meeting in Karlsruhe mit Platz sieben über 60 m Hürden in 8,11 Sekunden (Vorlauf 8,05) durchwachsen in die Saison gestartet.

Beim Meeting in Düsseldorf, das ebenfalls zur World Indoor Tour gehört, peilt sie einen Schritt nach vorne an. "Karlsruhe ist nicht ganz optimal verlaufen. Ich will hier in Düsseldorf unter acht laufen und eine gute Leistung zeigen", sagte die 30-Jährige.

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