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Willi Holdorf wurde 1964 Olympiasieger im Zehnkampf
Willi Holdorf wurde 1964 Olympiasieger im Zehnkampf © Imago
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Nach seinem Tod ist Willi Holdorf in seiner Heimat beigesetzt worden. Unter den Trauergästen ist auch HSV-Legende Uwe Seeler, ein enger Freund der Zehnkampf-Legende.

Zehnkampf-Olympiasieger Willi Holdorf ist am Dienstag in seiner Heimat Schleswig-Holstein beigesetzt worden.

Rund 100 geladene Gäste, darunter Holdorfs enger Freund Uwe Seeler und Hochsprung-Olympiasiegerin Heike Henkel, nahmen an der bewegenden Zeremonie in der Nähe von Kiel teil. Vorausgegangen war eine Trauerfeier im Gut Bossee in Westensee.

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"Willi war ein Fels in der Brandung, aufgeschlossen, charmant und temperamentvoll. Nie hat er aufgegeben, immer hat er gekämpft. Er konnte Menschen mitreißen. Der Sport war dabei sein Fundament", sagte Rednerin Melanie Frank nach Angaben des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) auf der Trauerfeier. Für den DLV erwiesen Generaldirektor Idriss Gonschinska und Mediendirektor Peter Schmitt der Leichtathletik-Ikone die letzte Ehre.

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Der Goldmedaillengewinner von Tokio 1964 war am 5. Juli im Alter von 80 Jahren im schleswig-holsteinischen Achterwehr gestorben. Holdorf hatte sich in Tokio nicht nur als erster Deutscher zum König der Athleten gekrönt, er war als Wintersportler, Fußball-Trainer und Handball-Torwart ein sportlicher Alleskönner. Seit 2011 ist er Mitglied der "Hall of Fame" des deutschen Sports.

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