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Conseslus Kipruto wurde 2019 Weltmeister über die 3000m Hindernis
Conseslus Kipruto wurde 2019 Weltmeister über die 3000m Hindernis © Getty Images
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Hindernis-Olympiasieger Conseslus Kipruto soll Sex mit einer 15-Jährigen gehabt haben. Nun droht ihm eine lange Haftstrafe.

Der kenianische Olympiasieger im Hindernislauf Conseslus Kipruto muss sich vor Gericht verantworten. Der 25-Jährige soll Sex mit einer 15-Jährigen gehabt haben.

Aufgrund des Alters des Mädchens drohen Kipruto laut einem Bericht von cbc bei einer Verurteilung nach kenianischem Sexualstrafrecht mindestens 20 Jahre Gefängnis.

Die Anklage ist mit einer gesetzlichen Vergewaltigung vergleichbar. Laut Informationen kenianischer Medien soll das Mädchen Ende Oktober von zu Hause verschwunden sein und drei Tage lang in Kiprutos Haus verbracht haben.

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Verhaftet wurde der Olympia-Star allerdings erst am 11. November.  Kipruto, der selbst Polizist ist, erschien am Montag in der Stadt Kapsabet erstmals vor Gericht. 

Kipruto auf Kaution frei 

Polizeibeamte, die Kipruto, der sich unter seinem roten Kapuzenpulli versteckte, zum Gericht eskortierten, versuchten Journalisten daran zu hindern, Fotos von ihm zu machen.

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Bislang brachte er keine Argumente zu seiner Verteidigung vor. Er bestritt die Anklage lediglich und wurde auf Kaution von umgerechnet 1.800 US-Dollar freigelassen. 

Der Kenianer gewann bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro Gold über 3.000 Meter Hindernis. Es folgten weitere Siege bei den Weltmeisterschaften 2017 und 2019.

In der aktuellen Saison nahm er an keinem Wettbewerb teil.  Er zog sich im August vom Treffen der Diamond League in Monaco zurück, nachdem er positiv auf das Coronavirus getestet worden war.

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