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Max Heß sichert sich in Torun die Bronzemedaille
Max Heß sichert sich in Torun die Bronzemedaille © AFP/SID/ODD ANDERSEN
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Dreispringer Max Heß hat bei der Hallen-EM in Torun das nächste Edelmetall für die deutschen Leichtathleten beigesteuert. Zum Sieg reichte es nicht ganz.

Dreispringer Max Heß hat bei der Hallen-EM in Torun die nächste Bronzemedaille für die deutschen Leichtathleten gewonnen.

Der Chemnitzer musste sich bei den Titelkämpfen in Polen mit 17,01 m lediglich dem neuen Europameister Pedro Pablo Pichardo aus Portugal (17,30) sowie Alexis Copello aus Aserbaidschan (17,04) geschlagen geben.

"Ich hatte leider sehr viele ungültige Versuche dabei, die durchaus das Potenzial hatten, um bei Gold mitzuspielen. Das ist ein bisschen bitter. Aber das ist der einzige Punkt, über den ich traurig bin. Letztendlich ist es wieder eine Bronzemedaille, darüber kann man sich trotzdem freuen", sagte Heß, der nach 2017 und 2019 bereits zum dritten Mal in Folge den dritten Platz bei einer Hallen-EM belegte.

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Vor Heß hatten bereits Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) im Weitsprung sowie Kevin Kranz (Chemnitz) über die 60 m jeweils Silber geholt. Hanna Klein (Tübingen) über 1500 m und Christina Schwanitz (Erzgebirge) im Kugelstoßen steuerten weitere Bronzemedaillen bei.

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Heß, Hallen-Vizeweltmeister sowie Europameister von 2016, gelang am Sonntagvormittag gleich im ersten Durchgang ein Satz auf 16,96 m.

Risiko von Heß zahlt sich aus

Anschließend ging der 24-Jährige mehr Risiko im Anlauf, im letzten Durchgang knackte er schließlich die 17-m-Marke und kletterte zunächst auf den Silberrang. Unmittelbar danach konterte Copello aber mit seinem ersten 17-m-Sprung des Wettkampfs.

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