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Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) hat bei der Hallen-EM im polnischen Torun trotz einiger Anlaufprobleme den Endkampf erreicht.

Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) hat bei der Hallen-EM im polnischen Torun trotz einiger Anlaufprobleme den Endkampf erreicht. Deutschlands Sportlerin des Jahres qualifizierte sich am Freitag mit 6,58 m für das Finale am Samstag (19.40 Uhr), dort könnte sie ihre erste Goldmedaille bei internationalen Hallen-Meisterschaften gewinnen.

"Das ist blöd gelaufen. Beim Einspringen war der Anlauf noch sehr gut, beim Wettkampf bin ich dann aber anders angelaufen. Ich war nur noch weg vom Brett", sagte Mihambo, die sich mit Blick auf das Finale aber optimistisch äußerte: "Das ist etwas, das man in den Griff bekommt. Das Niveau ist da, es geht nur um den Feinschliff. Das sollte machbar sein."

Mihambo benötigte alle drei Sprünge, um ihren Platz in der Medaillenentscheidung zu sichern. Bereits im ersten (6,41 m) und zweiten Versuch (6,47 m) verschenkte die 27-Jährige viel am Brett, beim dritten und weitesten Versuch gar 30 Zentimeter. Dennoch reichte es. Ohne ihren Sprung aus dem abschließenden Durchgang wäre sie ausgeschieden. 

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Insgesamt sprangen vier Athletinnen um die Tagesbeste Khaddi Sagnia (Schweden/6,78 m) weiter als Mihambo. Die weiteren deutschen Springerinnen Maryse Luzolo (Königstein) und Merle Homeier (Göttingen) schieden aus.

Gesa Felicitas Krause (Trier) über die 1500 m sowie Dreispringer Max Heß (Chemnitz) schafften es derweil ohne Probleme in das Finale. Krause, zweimalige Europameisterin über 3000 m Hindernis, sicherte sich als Zweite ihres Vorlaufs in 4:09,92 Minuten das Ticket für die Medaillenentscheidung am Samstag (19.50 Uhr). 

"Ich bin sehr, sehr zufrieden. Es gab ein paar kleine Schönheitsfehler, aber ich will nicht zu sehr mit mir selbst meckern", sagte Krause. "Im Finale will ich vorne mitmischen, es ist alles offen." Auch Hanna Klein (Tübingen) wird nach ihrem Sieg im Vorlauf (4:09,35 Minuten) dann dabei sein. 

Heß, Hallen-Vizeweltmeister von 2016, übertraf gleich in seinem ersten Versuch mit 16,86 m die geforderte Qualifikationsweite um sechs Zentimeter und konnte sich für das Finale am Sonntag (10.50 Uhr) schonen. "Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden. Genauso sollte es ablaufen, ein Sprung und dann Kraft sparen für das Finale, damit ich am Sonntag richtig angreifen kann", sagte der 24-Jährige zufrieden.  

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