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Der deutsche Meister kann beim Diskus-Finale in Doha nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Dennoch liefert er einen guten Wettkampf ab.

Der deutsche Diskus-Meister Martin Wierig hat im Finale der WM in Doha einen guten achten Platz belegt.

Beim Sieg des schwedischen Jahresweltbesten Daniel Stahl (67,59) in einem packenden Wettbewerb kam der 32 Jahre alte Magdeburger auf 64,98 m und erreichte nach Rang vier 2013 in Moskau sein zweitbestes WM-Ergebnis. 

"Ich kenne mein Leistungsniveau, das war heute von mir eine gute Leistung", sagte Wierig im ZDF: "Es war toll, nochmal sechs Versuche zu haben. Wenn das einer nach dem letzten Jahr gesagt hätte, dem hätte ich vielleicht selbst nicht geglaubt." 

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Hinter Stahl holte der Jamaikaner Fedrick Dacres (66,94) Silber. 

Als Dritter gewann Lukas Weißhaidinger (66,82) die erste Männer-Medaille für Österreich bei Leichtathletik-Weltmeisterschaften überhaupt und das erste Edelmetall der Alpenrepublik seit Stephanie Grafs 800-m-Silber 2001 in Edmonton.  

Rio-Olympiasieger Christoph Harting (Berlin) und David Wrobel (Magdeburg) waren in der Qualifikation am Samstag gescheitert. 

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Hartings Bruder Robert war der letzte deutsche Diskus-Weltmeister, der zurückgetretene London-Olympiasieger hatte 2009, 2011 und 2013 triumphiert.

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