vergrößernverkleinern
Das Stadion in Doha ist bei der WM nur selten gut gefüllt
Das Stadion in Doha ist bei der WM nur selten gut gefüllt © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Die Stars der Leichtathletik müssen ihre Wettkämpfe in Doha vor zahlreichen leeren Plätzen bestreiten. Die Organisatoren rechtfertigen sich kurios.

Die Organisatoren der Leichtathletik-WM in Doha haben die enttäuschenden Zuschauerzahlen unter anderem mit dem an die Fernsehübertragung angepassten Zeitplan erklärt.

"Die Herausforderung, vor der wir stehen, ist, dass der Zeitplan auf die weltweite TV-Zuschauerschaft ausgerichtet ist. Das bedeutet, dass einige Finals erst am späten Abend stattfinden", hieß es in einer Stellungnahme: "Dies wirkt sich auf die Anzahl der Zuschauer aus, die bis zum Ende der Wettbewerbe bleiben."

An den ersten drei Tagen hatte es heftige Kritik an den vielen leeren Plätzen im Khalifa-Stadion gegeben. Das Finale über 100 m der Frauen am Sonntagabend hatten vielleicht 5000 Zuschauer gesehen. 

Anzeige

Zudem erklärte das OK, an den ersten beiden Wettkampftagen habe die Stadionauslastung 70 und 67 Prozent betragen.

Am Sonntag sei die Auslastung allerdings mit "unter 50 Prozent" hinter den Erwartungen zurückgeblieben. "Wir sind zuversichtlich, dass unsere erneuten Bemühungen die lokale Bevölkerung ermutigen, die beeindruckenden Leistungen der weltbesten Athleten live mitzuerleben", hieß es weiter.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image