Juniorenweltmeister Philipp Loewe heiß auf den Titel
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Auch in diesem Jahr kührt die Deutsche Sporthilfe wieder den Juniorsportler des Jahres. SPORT1 stellt die Kandidaten vor. Diesmal ist Segler Philipp Loewe an der Reihe.

Die Deutsche Sporthilfe sucht gemeinsam mit ihrem Nationalen Förderer Deutsche Post den Juniorsportler des Jahres 2018.

Dabei hatte eine Fachjury aus Sport, Politik und Gesellschaft aus zahlreichen Einsendungen der Fachverbände die fünf Nominierten vorausgewählt. Juniorsportler des Jahres wird der- oder diejenige mit den meisten Stimmen im Rahmen der Online-Wahl.

Vom 13.-27. September stehen unter www.juniorsportler-des-jahres.de fünf Juniorenweltmeister aus dem olympischen Sport öffentlich zur Wahl. Der Gewinner wird auf der gleichnamigen Newcomer-Party "Juniorsportler des Jahres" am 6. Oktober im Areal Böhler in Düsseldorf verkündet.

Seit der ersten Auszeichnung im Jahr 1978 sind viele Juniorsportler zu internationalen Größen in ihrer Disziplin geworden. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Persönlichkeiten wie Michael Groß (1981), Franziska van Almsick (1992), Timo Boll (1997), Maria Höfl-Riesch (2004), Magdalena Neuner (2007/2008) und Laura Dahlmeier (2013).

SPORT1 stellt die Kandidaten zur Wahl des Juniorsportlers des Jahres 2018 vor. Nach Rodler Max Langenhan ist heute Segler Philipp Loewe an der Reihe. Der 20-Jährige aus Kiel wird seit 2017 von der Deutschen Sporthilfe gefördert und ist aktuell in der Basis-Förderung.

Juniorsportler-Wahl 2018: Das sind die Kandidaten

Der sportliche Erfolg

Philipp Loewe gewann bei den Juniorenweltmeisterschaften 2018 im polnischen Gdynia Gold in der olympischen Segelklasse Laser Standard.

Bereits nach den sechs Qualifikationsrennen lag er in Führung und ging daher als Favorit in die Finalläufe. Dort beeindruckte er durch taktisches Geschick sowie bemerkenswerte Nervenstärke und lag am Ende mit 34 Punkten Vorsprung souverän an der Spitze.

Der Athlet

Philipp wechselte im vergangenen Jahr an den Bundesstützpunkt Kiel und begann sein Zahnmedizin-Studium. Trotz des sehr umfangreichen zweiten Semesters meisterte er den Spagat zwischen dem intensiven Training und der Universität hervorragend.

Gerade durch den Wechsel seines Lebensmittelpunktes aus dem Berliner Elternhaus nach Kiel und der hohen Studienbelastung, hat dieser Erfolg einen besonderen Stellenwert, sowohl aus sportlicher als auch aus persönlicher Sicht des Athleten.

Die sportliche Perspektive

In vier bis sechs Jahren sollte Max seinen Leistungshöhepunkt erreichen. Durch seinen bislang beispielhaften Werdegang steht einer erfolgreichen Teilnahme an den Olympischen Spielen ab 2024 nichts im Wege.

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