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Der Achter ist das Paradeboot der deutschen Ruderer
Der Achter ist das Paradeboot der deutschen Ruderer © Imago
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Der Deutschland-Achter gewinnt den Kanal-Cup. Ein Crewmitglied erleidet einen Schwächeanfall. Auch ein Niederländer muss ärztlich betreut werden.

In einem von dramatischen Umständen begleiteten Rennen hat der Deutschland-Achter die 19. Auflage des Ruderrennens auf dem Nord-Ostsee-Kanal gewonnen.

Eine Woche nach dem WM-Titel von Linz/Österreich erlitt Crewmitglied Christopher Reinhardt während des Rennens einen Schwächeanfall, Gleiches galt für ein Mitglied der zweitplatzierten Niederländer. Beide mussten nach dem Rennen ärztlich betreut werden, waren aber stabil. Olympiasieger Großbritannien wurde Dritter.

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"Das war sicherlich das größte Drama, das wir je beim Kanal-Cup gesehen haben. Meine Sorge gilt jetzt nur den Sportlern", sagte Achter-Trainer Uwe Bender dem NDR Sportclub: "Wir wissen, dass wir hier ans Limit der physischen Leistungsfähigkeit gehen müssen, aber hier sind sowohl die deutsche Mannschaft als auch der Holländer darüber hinausgegangen. Das macht mich sprachlos." Später gab Bender Entwarnung. "Christopher Reinhardt hat sich noch vor der Siegerehrung gemeldet und gesagt, dass es ihm gut geht", sagte der Trainer.

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Der Kanal-Cup gilt als eines der härtestes Ruderrennen der Welt. Die Strecke ist sechsmal länger als bei üblichen Rennen. Gefahren wird zudem nicht auf einer geschützten Regattastrecke, sondern auf einer offenen Seeschifffahrtsstraße.

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