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Russland wird nach den Doping-Skandalen für vier Jahre gesperrt
Der Anti-Doping-Kampf in Deutschland steht womöglich vor einem wichtigen Schritt © Getty Images
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Die Ermittlungen gegen den deutschen Sportarzt Mark S. stehen vor dem Abschluss. Und die Staatsanwaltschaft kündigt mehrere Anklagen an.

Die Ermittlungen gegen das mutmaßliche Doping-Netzwerk um den deutschen Sportarzt Mark S. stehen acht Monate nach der "Operation Aderlass" vor dem Abschluss.

"Die Ermittlungen befinden sich auf der Zielgeraden. Man wird gegen Ende des Jahres mit einer Anklage rechnen können", sagte Kai Gräber, Chef-Ermittler der Schwerpunktstaatsanwaltschaft in München. 

Es sei geplant, "das gesamte deutsche Netzwerk" zur Anklage zu bringen, sagte Gräber am Donnerstag in Bonn. Mark S. werde nicht der einzige Angeklagte sein.

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Am Mittwoch war der österreichische Langläufer Max Hauke vom Landgericht Innsbruck wegen gewerbsmäßigen schweren Sportbetrugs zu fünf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. 

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"Das Urteil ist in Ordnung. Die Strafe gibt ihm die Möglichkeit, das Kapitel abzuschließen und in naher Zukunft nach vorne zu blicken", sagte Gräber.

Hauke sei "in Anführungszeichen das hässliche Bild der Aktion", sagte Gräber über den Sportler, der während einer Bluttransfusion überführt wurde. Hauke habe alleine deswegen schon "einen Packen zu tragen".

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