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Alon Leviev (Mitte) gewann Gold bei der Jiu-Jitsu-Weltmeisterschaft
Alon Leviev (Mitte) gewann Gold bei der Jiu-Jitsu-Weltmeisterschaft © facebook.com/JJIFJuJitsu
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Bei der Jiu-Jitsu-Weltmeisterschaft in Abu Dhabi holt der Israeli Alon Leviev den Titel. Trotz der schwierigen Beziehungen der Länder darf Leviev seine Hymne hören.

Ein bewegender Moment für Alon Leviev.

Der 17 Jahre alte Sportler aus Israel gewann am Samstag die Goldmedaille in der U18-Kategorie (unter 55 kg) bei der Jiu-Jitsu-Weltmeisterschaft in Abu Dhabi.

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Bei der Siegerehrung erklang dann auch die israelische Nationalhymne – und das ist keine Selbstverständlichkeit: Bis zum vergangenen Jahr hatten sich die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) geweigert, die Hymne Israels abzuspielen. Auch nationale Symbole wie die Landesflagge waren für die Athleten verboten.

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Die "Hatikva" erklang erstmals im vergangenen Jahr in den VAE beim Judo-Grand-Slam. Das hatte mit Sicherheit auch mit dem Druck des Weltjudoverbandes zu tun. Wegen des Boykotts israelischer Symbole hatte der Verband mit der Absage von Turnieren gedroht. Israel und die VAE pflegen keine diplomatische Beziehung zueinander.

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