vergrößernverkleinern
Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat den Einspruch des Ägyptischen Gewichtheber-Verbandes (EWF) abgelehnt
Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat den Einspruch des Ägyptischen Gewichtheber-Verbandes (EWF) abgelehnt © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Die vom Internationalen Sportgerichtshof (CAS) verhängte Zwei-Jahres-Sperre gegen Ägyptens Gewichtheber bleibt auch nach dem Einspruch bestehen.

Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat den Einspruch des Ägyptischen Gewichtheber-Verbandes (EWF) gegen eine verhängte zweijährige Sperre abgelehnt.

Dies teilte der CAS am Mittwoch mit. Ägyptens Gewichtheber waren vor der WM 2019 in Pattaya/Thailand vom Gewichtheber-Weltverband (IWF) wegen drei Jahre zurückliegender Dopingfälle für zwei Jahre von allen Wettbewerben ausgeschlossen worden.

Der ägyptische Verband (EWF) hatte daraufhin im Oktober beim CAS Berufung eingelegt.

Anzeige
Meistgelesene Artikel

Durch die Entscheidung des CAS steht fest, dass ägyptische Athleten auch bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio nicht antreten dürfen. Hintergrund der IWF-Sanktion waren sieben Dopingvergehen von 2016 durch ägyptische Nachwuchsathleten.

Das IWF-Reglement sieht Zweijahressperren für Nationalverbände vor, wenn mindestens drei Athleten eines Landes binnen zwölf Monaten durch eine positive Dopingkontrolle der Einnahme verbotener Substanzen überführt wurden. 

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Bei den zurückliegenden Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro hatten ägyptische Heber insgesamt zwei Bronzemedaillen gewonnen. In Pattaya fehlten neben den Ägyptern auch einheimische Gewichtheber wegen Dopings.

Thailands Verband ist aufgrund eines Dopingskandals ebenfalls für internationale Wettkämpfe suspendiert.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image