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Pierre-Emerick Aubameyang widmete seinen Treffer zum 1:0 gegen Liverpool dem verstorbenen Schauspieler
Pierre-Emerick Aubameyang widmete seinen Treffer zum 1:0 gegen Liverpool dem verstorbenen Schauspieler © Imago
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Chadwick Boseman stirbt mit nur 43 Jahren. Sein Tod löst weltweit Trauer aus - auch bei Lewis Hamilton und vielen anderen Sport-Stars.

Die Welt trauert um einen hochbegabten Schauspieler, der seine Zuschauer wie kaum ein zweiter in seinen Bann ziehen konnte. 

Chadwick Boseman ist am Freitag im Alter von nur 43 Jahren verstorben. Der US-Amerikaner verlor einen langen Kampf mit einer Darmkrebs-Erkrankung. Die Nachricht von seinem tragischen Ableben verbreitete sich rasend schnell - und schockierte auch viele Sportler. 

Denn Boseman war, vor allem durch seine Rolle als erster Schwarzer Superheld in Black Panther, zu einer globalen Ikone geworden. Er wurde zu einem Symbol der Black-Power-Bewegung und der Popkultur. Er war ein Gesicht für den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung.

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2013 spielte Boseman in der Filmbiografie "42" den Baseball-Spieler Jackie Robinson, der als erster Afroamerikaner in die MLB-Geschichte einging. Am Freitag, als Boseman im Kreise seiner Familie starb, wurde Robinsons Vermächtnis mit dem alljährlichen Jackie Robinson Day gefeiert, der aufgrund der Corona-Krise vom April in den August verlegt worden war.

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"Wir fühlen es alle. Mögest du in Frieden ruhen", schrieb Pierre-Emerick Aubameyang auf Instagram und postete ein Foto von Boseman. "Du hast uns so viel Hoffnung und Kraft gegeben, danke für Alles. Wakandaforever."

Am Abend widmete "Auba" den verstorbenen Schauspieler bei Arsenals Sieg im Community Shield gegen den FC Liverpool seinen Treffer zum 1:0. 

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Wakandaforever - es ist der längst berühmte Gruß aus dem Helden-Film, der gigantische 1,3 Milliarden Dollar in die Kassen gespült hatte. Wie Boseman in seiner Rolle hatte sich auch Aubameyang die Geste zu eigen gemacht. Auf dem Spielfeld zelebrierte er sie im März 2019 und zog sich beim Torjubel dabei eine Black-Panther-Maske an.

Die Sport-Welt trauert um einen ganz Großen

Nicht nur der Star des FC Arsenal nahm in den sozialen Medien Abschied von Boseman. Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton schrieb auf Twitter: "Ich bin aufgewacht zu den traurigen Nachrichten, unser Superheld ist von uns gegangen. Ich bin so dankbar, dass ich dich treffen durfte, Bruder. Danke für alles, was du für uns getan hast. Ruhe in Frieden, du warst der Beste von uns und wirst niemals in Vergessenheit geraten."

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Aber damit nicht genug: Nach seinem Sieg beim Qualifying zum Großen Preis von Belgien widmete er Boseman die Pole Position. Gleich nach seiner schnellen Runde zeigte Hamilton in Richtung Himmel. "Das war heute sehr wichtig für mich. Die Nachricht seines Todes hat mich wirklich gebrochen, es war nicht einfach, mich zu konzentrieren."

Viel Anteilnahme gab es auch aus der NFL. Russell Wilson (Seattle Seahawks) schrieb: "Wakanda Forever", Michael Thomas (New Orleans Saints) postete ein Bild von Boseman und dem ebenfalls verstorbenen Kobe Bryant: "2020 war wild". Robert Griffin III (Baltimore Ravens) ergänzte: "2020 bricht unsere Herzen weiterhin."

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Basketball-Star Klay Thompson schrieb: "Ruhe in Power. Dein Vermächtnis wird für immer weiterleben. 2020 - Mann, es war hart."

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Auch der ehemalige Wrestler Dwayne "The Rock" Johnson meldete sich als einer von so vielen zu Wort: "Schwer, das zu hören. Ruhe in Liebe, Bruder. Danke, dass du dein Licht hast leuchten lassen und dein Talent mit der Welt geteilt hast." 

Auf seinem offiziellen Instagram-Account war Bosemans Tod zuvor bestätigt worden. In dem Statement wurde auch erklärt, dass bei dem Schauspieler schon 2016 Krebs diagnostiziert worden sei und er trotz unzähliger Operationen und Chemotherapie weiter an seinen Filmen gearbeitet habe. Er starb zu Hause, seine Frau und seine Familie waren an seiner Seite.

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