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Tina Lutz und Susann Beuke fahren zum Titel
Tina Lutz und Susann Beuke fahren zum Titel © Imago
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Der deutsche Nationalkader sorgt bei der Kieler Woche für eine starke Bilanz und fährt dabei drei Medaillen ein.

Zweimal Gold und einmal Bronze – so lautet die starke Kieler-Woche-Bilanz des deutschen Nationalkaders in den olympischen Bootsklassen.

Nach ihrer vorzeitigen Qualifikation für Tokio 2021 segelten Tina Lutz aus Holzhausen am Chiemsee und ihre Strander Vorschoterin Susann Beucke im 49er-FX am Sonntag zum dritten Kieler-Woche-Titel ihrer Karriere.

Mit einem Sieg am Finaltag legte Laser-Weltmeister Philipp Buhl aus Sonthofen den Grundstein für seinen Gesamtgewinn.

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Die dritte Medaille ging an die Lokalmatadoren Paul Kohlhoff und Alica Stuhlemmer im Nacra-17-Katamaran, die damit ebenfalls bereits alle Kriterien für eine Olympianominierung erfüllt haben.

"Die coronabedingte Regattapause haben offenbar alle gut überstanden und durch intensives Training genutzt", bilanzierte Nadine Stegenwalner, Sportdirektorin des Deutschen Segler-Verbandes (DSV), "mit den Ergebnissen können wir hochzufrieden sein."

Weger verpasst Olmypianorm

Nach dieser Ausscheidungsserie steht die deutsche Mannschaft für die olympischen Segelwettbewerbe von Enoshima in vier von zehn Disziplinen.

Die Bronzemedaillengewinner von Rio 2016 im 49er, Erik Heil und Thomas Plößl vom Norddeutschen Regatta Verein Hamburg, waren bereits vorher qualifiziert und landeten bei der Kieler Woche auf Rang sechs.

Offen bleibt das Olympiaticket weiterhin bei den Frauen im Laser Radial. 

Die Kielerin Swenja Weger, die bei der Weltmeisterschaft als einzige erste Quali-Punkte gesammelt hatte, verpasste auf ihrem Heimatrevier als 15. die Olympianorm des Deutschen Olympischen Sport Bundes (DOSB). 

Kein einziger Verdachtsfall auf Corona

Die wiederum hat die Rostockerin Hannah Andersson erfüllt, obwohl sie am Ende auf den neunten Platz zurückfiel.

Eine durchweg positive Bilanz der wohl ungewöhnlichsten Kieler Woche in 139 Jahren zogen auch die Veranstalter.

"Die Aktiven haben sich mit den strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen engagiert", resümierte Organisationsleiter Dirk Ramhorst, "es gab keinen einzigen ernsthaften Corona-Verdachtsfall."

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