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Herrmann arbeitet sich bei der Vendee Globe weiter vor
Herrmann arbeitet sich bei der Vendee Globe weiter vor © FIRO/FIRO/SID
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Boris Herrmann kommt bei der Vendee Globe immer besser zurecht und hat sich nach zwei Wochen auf See inzwischen auf den sechsten Platz vorgearbeitet.

Hamburg (SID) - Segler Boris Herrmann kommt bei der Vendee Globe immer besser zurecht und hat sich nach zwei Wochen auf See inzwischen auf den sechsten Platz vorgearbeitet. "Ich habe dem Schiff einen Kuss gegeben, weil alles so gut läuft", sagte Herrmann in einem knapp acht-minütigen Video auf YouTube. Es sei "alles in bester Ordnung, das Schiff ist ein guter Partner. Es führt mich gut durch diese Reise."

Der 39-jährige Hamburger durchquert bei dem Rennen um die Welt gerade den Südatlantik. "Einige meiner Kollegen hat es schon derbe getroffen auf dieser Regatta. Es gab einen Mastbruch, ein Großsegel ist gerissen. Ein Kollege musste umdrehen, um Reparaturen zu machen", berichtete Herrmann: "Das sind herbe Schicksale nach diesen vielen Jahren der Vorbereitung und der vielen Energie, die wir alle in das Projekt stecken." 

Auch er selbst habe "eine gute Woche gebraucht, um in die Regatta reinzufinden und mich seelisch einzupendeln zwischen Aufregung, Angst, Befürchtungen und der ungewohnten Situation", sagte Herrmann. Doch insgesamt sei bei ihm bislang "alles nach Plan" gelaufen.

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Die Reise ist nonstop und ohne Hilfe einmal um die Welt rund 45.000 Kilometer lang. Dabei soll die Marke von 70 Tagen geknackt werden. Nach 14 Tagen führt der Franzose Thomas Ruyant vor seinem Landsmann Charlie Dalin und dem Waliser Alex Thomson, der aber zuletzt ein "mögliches strukturelles Problem" an Bord beklagte. 27 Männer und sechs Frauen sind bei der härtesten Hochseeregatta der Welt an den Start gegangen.

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