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Kunstturnen: Der DTB-Pokal in Stuttgart fällt erneut aus
Gabriele Frehse äußert sich zu Vorwürfen gegen ihre Person © FIRO/FIRO/SID
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Nach den schweren Anschuldigungen setzt sich Kunstturn-Trainerin Gabriele Frehse zur Wehr. Allerdings verteidigt sie teilweise auch ihr Vorgehen.

Kunstturn-Trainerin Gabriele Frehse hat zu den schweren Vorwürfen gegen ihre Person Stellung bezogen.

Den öffentlich erhobenen Anschuldigungen von Schwebebalken-Star Pauline Schäfer (23) sowie weiteren aktiven und ehemaligen Athletinnen trat die 60-Jährige in einem Interview mit der Sächsischen Zeitung entgegen.

Frehse, aktuell freigestellt von ihrer Arbeit am Bundesstützpunkt Chemnitz, war unter anderem einer permanenten mentalen Erniedrigung bezichtigt worden.

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Sie habe die "größte Hochachtung" für die Sportlerinnen, die einen anstrengenden Alltag zu bewältigen hätten und oft schon mit zehn Jahren ihr Zuhause verlassen, sagte die 60-Jährige nun: "Aber dass man sich im Leistungssport eben quälen, auch mal schinden muss, ab und zu ein härteres Wort fällt, ist im Spitzensport so. Ich hatte aber zu keinem Zeitpunkt die Absicht, Turnerinnen durch meinen Ton zu verletzen."

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Schäfer hatte im Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet, immer wieder "verletzende Sprüche wegen ihrer Figur, ihres Gewichts" von Frehse gehört zu haben, weitere Turnerinnen bekräftigten die Aussagen der Weltmeisterin von 2017. "Wir haben immer mit Ernährungsberatern zusammengearbeitet", entgegnete Frehse.

Sie müssten "darauf achten, weil es gefährlich werden kann, wenn sie am Barren zu viel Gewicht haben, das Flugelement deswegen schiefgeht und sie sich dadurch verletzen." Daher habe sie sich "immer gekümmert". Schäfers Mutter habe ihr im Juni 2018 "sogar ihr Konzept für eine getreidefreie Ernährung" vorgestellt.

Dem Vorwurf, sie habe ohne ärztliche Verordnung verschreibungspflichtige Medikamente an Athletinnen verabreicht, hielt Frehse entgegen: "Ich habe nie einer Turnerin ohne Absprache mit einem Arzt und/oder den Eltern ein Medikament gegeben."

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