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Proteste in Belarus
Proteste in Belarus © AFP/SID/STRINGER
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Der Verein Athleten Deutschland hat sich zur Unterstützung der belarussischen Athleten mit einem offenen Brief an das IOC gewandt.

Der Verein Athleten Deutschland hat sich zur Unterstützung der Belarusian Sport Solidarity Foundation (BSSF) und der belarussischen Athleten mit einem offenen Brief an das Internationale Olympische Komitee (IOC) gewandt. Der Verein rief die Olympische Bewegung auf, ihrer menschenrechtlichen Verantwortung gerecht zu werden.

"Die negativen Auswirkungen auf die Menschenrechte der belarussischen Athletinnen und Athleten sind eng mit dem belarussischen Nationalen Olympischen Komitee und dem IOC verbunden", erklärte Maximilian Klein, im Verein Beauftragter für internationale Sportpolitik und warnte: "Das IOC könnte durch Duldung der Personalunion von politischer und sportlicher Führung zu den nachteiligen Auswirkungen auf die Menschenrechte der Athletinnen und Athleten beigetragen haben", hieß es weiter.

Der autokratisch regierende Staatspräsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, ist auch Präsident des Nationalen Olympischen Komitees seines Landes. Durch die Verflechtung sieht der Athleten-Verein negative Konsequenzen für die Sportler in Belarus. Lukachenkos Regime missachtet Menschenrechte und geht seit Monaten gewaltsam gegen Andersdenkende und Demonstranten vor.

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