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Hörmann warnt vor heftigen Folgen für den Sport
Hörmann warnt vor heftigen Folgen für den Sport © AFP/SID/JOHN MACDOUGALL
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Für Präsident Alfons Hörmann vom Deutschen Olympischen Sportbund steht durch die Anti-Corona-Maßnahmen auch die Sportlandschaft auf dem Spiel.

Für Präsident Alfons Hörmann vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) steht durch die Anti-Corona-Maßnahmen auch die Sportlandschaft auf dem Spiel. "Jede weitere Woche Lockdown und Bewegungslosigkeit gefährdet die Vielfalt des Sports in Deutschland", sagte Hörmann am Dienstag im ARD-Morgenmagazin. 

Wie der DOSB-Chef weiter ausführte, müsse laut einer neuen Studie der Deutschen Sporthochschule in Köln "ein nicht geringer Prozentsatz der Vereine" aufgrund der allgemeinen Beschränkungen des Alltagslebens "erhebliche Existenzsorgen" bewältigen. In der momentanen Pandemie fungierten Vereine noch mehr als "soziale Tankstellen". Deren große Herausforderung sei "der Spagat, ihre Existenzen zu sichern und gleichzeitig auch im Sinne der Gesellschaft die vielfältigen Leistungen zu erbringen, die das deutsche Sportwesen so einzigartig machen". 

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Hinsichtlich der Fragezeichen hinter der Austragung der Olympischen Spiele und Paralympics im kommenden Sommer in Tokio unterstrich Hörmann seine Hoffnung auf ein Happy End in Nippon. "Finanziell ist das System des Sports weltweit auf Olympische Spiele und Paralympics ausgerichtet. Eine Absage würde auch in Deutschland an jedem Stützpunkt und in jedem Trainingszentrum spürbar werden", sagte der 60-Jährige und wünschte sich "Grünes Licht" auch im Sinne der Top-Aktiven: "Ich hoffe sehr, dass das gesamte Impfszenario dazu beiträgt, dass Athleten und Trainer sicher nach Japan kommen können und es gelingt, dass sie ihre Lebensträume umsetzen können."

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