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Sorare verbreitet digitale Sammelkarten
Sorare verbreitet digitale Sammelkarten © Sorare/Sorare/Sorare
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Die Fantasy-Fußball-Plattform Sorare sammelt mit der Verbreitung digitaler Sammelkarten viel Geld ein. Nun gehören auch Bierhoff und Griezmann zu den Investoren.

Die Fantasy-Fußball-Plattform Sorare hat mit ihrem Projekt zur Verbreitung digitaler Sammelkarten von Fußball-Idolen bereits über 40 Millionen Euro eingesammelt.

Nachdem mit Andre Schürrle schon länger ein ehemaliger Nationalspieler dem Investorenkreis angehört, wurde der Kreis prominenter Unterstützer nun nochmals größer. Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff, der französische Weltmeister Antoine Griezmann sowie zahlreiche bekannte Wirtschaftsunternehmen engagieren sich als neue Investoren.

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"Sorare ist das spannendste Fantasy-Fußball-Spiel, das ich kenne und ein digitales Pendant zu den klassischen Stickeralben, die wir alle aus unserer Kindheit kennen", äußerte Schürrle zu seinem Engagement. Auf der Plattform können Fußballfans limitierte digitale Sammelkarten kaufen, anschließend mit ihnen handeln und somit selbst echtes Geld verdienen.

Mit ihren zusammengestellten Fantasy-Fußball-Teams treten die "Manager" digital in Ligen gegeneinander an.

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Die Teams werden nach jedem Spieltag anhand der wahren Leistung der Spieler auf dem Fußballplatz bewertet und mit entsprechenden Punkten versehen. Die Leistung eines Spielers auf dem Platz spiegelt sich so im Wert der virtuellen Sammelkarte wider. 

Karte von Ronaldo teuer

Die virtuelle Karte von Cristiano Ronaldo wechselte beispielsweise erst im Februar für 84.000 Euro den Besitzer, das entsprechende Gegenstück von Kylian Mbappe ging für 53.500 Euro über den Ladentisch.

In Deutschland hat die Plattform bereits rund 8000 Nutzer, zuletzt wurden Karten im Gesamtvolumen von 700.000 Euro gehandelt. Weltweit stieg der Wert der Sammelkarten bis Januar auf 4,3 Millionen Euro.

Mit der Series-A-Finanzierung von über 40 Millionen Euro möchte das 2018 gegründete Unternehmen sein Angebot nochmals erweitern und mobile Anwendungen entwickeln.

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