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Röhler macht sich Sorgen um Spitzensport
Röhler macht sich Sorgen um Spitzensport © AFP/SID/ANDREJ ISAKOVIC
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Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler sorgt sich um die Nachwuchsathletinnen und -athleten in Deutschland.

Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler sorgt sich um die Nachwuchsathletinnen und -athleten in Deutschland. "Wir haben 2020 schon einen großen Einbruch des organisierten Sports gesehen. Und eines Tages haben wir einfach keine Top-Sportler mehr", sagte der 29-Jährige im Gespräch mit dem Nachrichtenportal t-online.de.

Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), warnt ebenfalls: "Es ist beängstigend, was da im Kinder- und Nachwuchsbereich offenkundig wird." Es gebe "momentan so gut wie keine neuen Mitglieder in den Vereinen", viele würden zudem austreten. "Hoffnungsvolle Nachwuchsathleten werden uns verloren gehen. Ganze Jahrgänge werden deutlich geschwächt in die Zukunft gehen", sagte Hörmann.

Dass Spitzensportler während der Corona-Pandemie im Gegensatz zu anderen trainieren dürfen, findet Röhler "relativ schwierig". Die Athleten seien "still, man sieht von den Sportlern weniger als gewohnt, weil wir die Lage zu schätzen wissen, aber auch, weil wir kein Salz in die Wunde streuen wollen", sagte der Europameister von 2018.

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