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Schäfer sieht Frehses Ausschluss als unumgänglich an
Schäfer sieht Frehses Ausschluss als unumgänglich an © AFP/SID/LIONEL BONAVENTURE
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Für Pauline Schäfer ist die Rückkehr zu einer gemeinsamen Arbeit mit ihrer früheren Trainerin Gabi Frehse unvorstellbar.

Für die ehemalige Schwebebalken-Weltmeisterin Pauline Schäfer ist die Rückkehr zu einer gemeinsamen Arbeit mit ihrer früheren Trainerin Gabi Frehse unvorstellbar.

"Es ging uns immer darum, unsere Turnhalle wieder zu einem sicheren Ort zu machen. Ich schließe mich da der Meinung des Deutschen Turner-Bundes an, dass sie da nichts mehr verloren hat", sagte die Chemnitzerin im MDR-Interview.

Seit Ende des vergangenen Jahres ermittelt die Staatsanwaltschaft Chemnitz gegen Frehse und zwei weitere Personen wegen des Verdachts auf Körperverletzung. Bereits im November hatten Schäfer und weitere Athletinnen ihrer einstigen Betreuerin im Spiegel Beschimpfungen, überhartes Training und die Verabreichung von Medikamenten ohne ärztliche Absprache vorgeworfen.

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Der DTB hat einen Untersuchungsbericht erstellen lassen und als Konsequenz daraus den Olympiastützpunkt Chemnitz aufgefordert, sich von der derzeit suspendierten 60-Jährigen zu trennen. Frehse soll angeblich trotz dieser personellen Maßnahme weiterhin gelegentlich in der Halle stehen.

Auch der Sportausschuss des Deutschen Bundestages hat sich bereits mit dieser Problematik beschäftigt. Am 5. Mai werden sich die Parlamentarier in Berlin bei einer öffentlichen Anhörung mit dem Thema "Physische, psychische oder sexualisierte Gewalt gegen Sportlerinnen und Sportler" befassen.

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